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Die Künstlerin Jutta Mohr aus Hassel porträtierte 27 saarländische Männer und Frauen





Hassel
Gesichter bis ins Detail
Die Künstlerin Jutta Mohr aus Hassel porträtierte 27 saarländische Männer und Frauen

01. Dezember 2016, 02:00 Uhr
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Gesichter, Köpfe, Charaktere: Die saarpfälzische Künstlerin Jutta Mohr porträtierte 27 saarländische Männer und Frauen, die für das Land, für die Kultur und für ihr besonderes Wirken stehen. Ihre Werke sind bis Jahresende in Völklingen zu sehen. Fotomontage: JumoArt
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Sichtlich stolz präsentiert sich der Saarländer Philipp Leon Altmeyer, der erfolgreiche Voice of Germany-Teilnehmer (links) mit seinem Porträt und der Künstlerin Jutta Mohr. Foto: JumoArt

Foto: JumoArt
Die in Hassel lebende Malerin, Illustratorin und Designerin Jutta Mohr zeigt aktuell ihre Ausstellung „Gesichter, Köpfe, Charaktere – 27 von 995 597“. Sie hat 27 saarländische Frauen und Männer porträtiert. Sie setzt bewusst einen Gegenpol zur Porträtfotografie.

Wenn man sich mit Jutta Mohr unterhält, ist dies auch immer eine gemeinsame Denk-Reise in die Welt der Kreativität, des Visuellen und des Design oder vereinfacht ausgedrückt: in Jutta Mohrs Wirken. „Das Porträt ist aber mein Lieblingssujet, denn das Herauskristallisieren des Details liegt mir, denn es beweist Kraft und Dynamik.“ In ihrer aktuellen Ausstellung, die derzeit im Parkhotel Albrecht in Völklingen zu sehen ist, muss man sich dem Gegenüber in malerischer Auseinandersetzung nähern. Diese Werkschau heißt denn auch „Gesichter, Köpfe, Charaktere – 27 von 995 597“.

Und warum diese „krumme Zahl 995 597“? „Das ist die offizielle statistische Einwohnerzahl“, sagt Jutta Mohr. Sie porträtierte 27 saarländische Männer und Frauen, die „für das Land, für die Kultur und für ihr besonderes Wirken stehen“, fährt sie fort. Die Freude am Detail setzt sie in ihren farbenfrohen Acryl-Gemälden immer wieder gekonnt und bewusst sehr plakativ um. Sie überzieht ihre Leinwände meist mit flotten kurzen Strichen, die die Bildfläche rhythmisieren und lebendig halten. Jutta Mohr will auch aufzeigen, „dass Porträts Ähnlichkeiten zu realen Person aufweisen, wird im Zeitalter der Reproduzierbarkeit vorausgesetzt. Heute verdrängt die Porträtfotografie weitgehend die Porträtmalerei“. Jutta Mohr kommt ins Schwärmen, wenn sie sagt: „Der kommunikative Stil der gegenständlichen Arbeiten erklärt sich durch das Studium der visuellen Kommunikation und durch drei Jahrzehnte im Werbe- und Mediengeschäft.“

Trotz der Berufspraxis im Kommunikationsdesign habe sie sich die Grundlagen, Fertigkeiten und die Freude an der Malerei immer bewahrt und seit einigen Jahren, nach einer schweren Krankheit, wieder intensiviert. Und sie fügt an: „Darüber hinaus waren es meine Leidenschaft und meine lebendigen Erinnerungen an eine von wirtschaftlichem Zwang freie Zeit des Studierens und des Experimentierens, die mich bewogen, neben dem Beruf meine Berufung wiederzuentdecken. Es ist auch eine Entdeckungsreise für mich.“

Die Kunstkritikerin Traudel Bennoit sagte kürzlich auf der Vernissage: „Was ist das Besondere an diesen Acrylanten? Sehen wir uns die außergewöhnliche Maltechnik von Jutta Mohr genauer an. Ja, wir erkennen die Person, die Persönlichkeit in Acryl auf Leinwand, alle Arbeiten im großflächigen Format 1 x 1 Meter.

Jedes Porträt von Jutta Mohr ist gemalt mit leidenschaftlicher Farbenfreude und gleichermaßen hohem Respekt vor der Person. Die Porträts faszinieren durch ihre realistische Treffsicherheit.“

Die Ausstellung ist bis zum Jahresende im Parkhotel Albrecht, Kühlweinstraße 70, in Völklingen zu sehen.

jumoart.de

 

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Zur Person Jutta Mohr wurde am 3. Januar 1952 in Hermeskeil geboren. Nach dem Diplom in Kommunikationsdesign an der Fachhochschule Trier arbeitete sie zehn Jahre in der Agentur- und Medienbranche, bevor sie 20 Jahre lang das Grafische Atelier der Saarbrücker Zeitung leitete. Danach betreute sie das medienpädagogische SZ-Projekt „Zeitung macht Schule“. Heute ist sie im Ruhestand, lebt und arbeitet in Hassel. Ihre Ausstellung „Momente“ im Bildungszentrum der Arbeitskammer in Kirkel sorgte zuletzt für großes Aufsehen in der Kunstszene, auch außerhalb des Landes. E-Mail-Kontakt: Jutta.Mohr@JumoArt.de. jkn



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