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Bei Zuwiderhandeln wird der Führerschein entzogen und eine MPU angeordnet





Homburg
Fahren unter Drogen bleibt verboten
Bei Zuwiderhandeln wird der Führerschein entzogen und eine MPU angeordnet

red,  20. Oktober 2016, 02:00 Uhr
Wer unter Drogeneinfluss Auto oder Motorrad fährt, macht sich strafbar. Als Folge wird der Führerschein entzogen und eine medizinisch-psychologische Untersuchung angeordnet. Dies kann teuer werden, viele bestehen den Test nicht ohne Vorbereitung.

Auch wenn es immer wieder Vorstöße gibt, den Konsum von Cannabis (Haschisch) zu legalisieren, haben diese Diskussionen keine akuten Auswirkungen auf die Vorschriften im Straßenverkehr: Das Fahren eines Autos, Mofas oder Motorrads unter Drogen-Einfluss bleibt verboten.

Wer „bekifft“ fährt, riskiert seinen Führerschein und wird meistens von der Verkehrsbehörde zur MPU (medizinisch-psychologische Untersuchung, auch bekannt als „Idioten-Test“) geschickt – aus gegebenem Anlass macht Ulrich Veltgens, Geschäftsführer der Impuls GmbH in Homburg, auf diese Situation aufmerksam. Das Unternehmen ist ein verkehrspsychologisches Institut, das Betroffene auf die MPU-Prüfung vorbereitet. „Nach den vor einigen Monaten öffentlich geführten Diskussionen merken wir, dass unsere Kunden öfter auch argumentieren, dass Cannabis doch legalisiert werden solle – warum denn jetzt die Drogenfahrt weiterhin so geahndet wird?“, schildert Veltgens. Er betont in einer Pressemitteilung: Im Straßenverkehr bleibt der Konsum von Drogen jeder Art verboten, das gilt auch für Cannabis.

„Als Folge einer Fahrt unter Cannabiseinfluss ordnet die Behörde im Regelfall eine MPU bei einer anerkannten Begutachtungsstelle für Fahreignung an, und es kommt zum Entzug der Fahrerlaubnis. Im Vorfeld der MPU muss dann der Betroffene erst einmal seinen Drogenverzicht über einen längeren Zeitraum belegen. Es fallen nicht unerhebliche Gebühren an“, warnt Veltgens weiter. Außerdem bleibe es dabei, dass es in den meisten Fällen nicht gelinge, eine MPU zu bestehen, ohne sich vorher mit Unterstützung eines erfahrenen Verkehrspsychologen darauf vorbereitet zu haben.

Wer Fragen zu dem Thema hat, kann sich an die Impuls wenden. Es gibt eine kostenlose Hotline unter der Telefonnummer (0800) 13 00 84 00 sowie monatlich eine kostenlose Info-Veranstaltung in der Geschäftsstelle der Impuls im DRK-Haus, Bahnhofsplatz 9, Homburg. Die Termine sind auf der Webseite des Instituts unter www.impuls-gmbh.com zu finden.


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