ALLESPROFIS.DE - Profis für alle Lebenslagen
Sie sind hier: HomeSaarlandSaarpfalz-KreisStadt HomburgOrtsteil Homburg

14 Schülerinnen und Schüler waren innerhalb des Schuman-Austauschs am Homburger Mannlich-Gymnasium zu Gast





Homburg
„Es gibt wirklich so viele Brezeln!“
14 Schülerinnen und Schüler waren innerhalb des Schuman-Austauschs am Homburger Mannlich-Gymnasium zu Gast

red,  30. November 2016, 02:00 Uhr
Klicken Sie auf das Bild, um eine größere Ansicht zu erhalten.

Auch ein gemeinsamer Kegelabend der Schülerinnen und Schüler stand beim Schuman-Austausch auf dem Programm. Foto: Jan Weisler/Mannlich-Gymnasium

Foto: Jan Weisler/Mannlich-Gymnasium
Seit Jahren verbringen deutsche Achtklässler im Zeichen der deutsch-französischsprachigen Begegnung zwei Wochen in Lothringen, Luxemburg oder Belgien. Der Gegenbesuch fand jetzt am Mannlich-Gymnasium statt.

Der jährlich stattfindende Schuman-Austausch führt Jugendliche aus vier Staaten an der Homburger Unesco-Projektschule, dem Mannlich-Gymnasium zusammen „Und außerdem sagen die Schüler hier ,Hallo' zu den Lehrern, wenn sie sie begrüßen; es geht viel lockerer zu“ – so war das Fazit einer der 14 Schülerinnen und Schüler, die vor kurzem im Rahmen des Schuman-Austauschprogramms am Christian-von-Mannlich-Gymnasium zu Gast waren. Bereits seit vielen Jahren steht der Spätherbst im Zeichen der deutsch-französischsprachigen Begegnung, wenn deutsche Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe acht für zwei Wochen nach Lothringen, Luxemburg oder Belgien gehen, um dort den Schulalltag ihrer Altersgenossen mitzuerleben. Der Rückbesuch im Saarland oder auch in Rheinland-Pfalz liegt meist im November. Diesmal waren tatsächlich wieder alle vier Nationen am individuellen Familienaustausch beteiligt, der nach dem „Vater Europas“, Robert Schuman, benannt ist. Schuman selbst hatte deutsche und luxemburgische Eltern. Er war später unter anderem französischer Außenminister. Der Vorzeigeeuropäer gab hier also dem Austauschprogramm seinen Namen.

In den beiden Wochen in Homburg konnten die jungen Franzosen, Luxemburger und Belgier manche ihrer Klischees über Deutschland bestätigt sehen: „Es gibt wirklich so viele Brezeln!“. Aber meist waren es doch die Gemeinsamkeiten, die im Vordergrund standen: Schule, Freunde, Familie, heißt es in der Pressemitteilung des Gymnasiums weiter. Für viele war zum Beispiel die Tradition des St.-Martin-Umzugs neu. Wichtig war allen, einfach „nur“ am Alltag der deutschen Partner teilzunehmen, zum Sport mitzugehen, einen Spaziergang mit dem Hund zu unternehmen und festzustellen, dass in diesem Jahr die Zuteilung der Austauschpartner bei allen ausgesprochen gelungen war.

Bei gemeinsamen Aktivitäten wie einem Kegelabend und gemeinsamem Essen kamen sich die Schüler ebenso näher wie beim Ausflug zum Besucherbergwerk Rischbachstollen, wo saarländische Regionalgeschichte lebendig und selbst mit Hammer und Meißel erfahrbar wurde. So zeigten sich dann auch Schulleiter, Wolfram Peters, und Organisatorin, Uta Elisabeth Neumüller, zum Ende froh über 14 gelungene Tage gelebter deutsch-französisch-luxemburgisch-belgischer Freundschaft.



Teilen und diskutieren

Kommentieren Sie diesen Beitrag über Facebook, Twitter oder Google+:

FACEBOOK
GOOGLE+
TWITTER




Homburg

Acht Transplantationen pro Woche

363 Hornhaut-Transplantationen wurden im vergangenen Jahr in der Universitäts-Augenklinik in Homburg durchgeführt. Für Klinikdirektor Professor Berthold Seitz eine außerordentlich positive Bilanz. Das bedeutet bundesweit Platz fünf.Mehr
Homburg

Live-Dokumentation erinnert an den Ersten Weltkrieg

In sechs Kommunen erinnert die Landesregierung an den Ersten Weltkrieg vor 100 Jahren – eine davon ist Homburg. Politologe Ingo Espenschied zeigt seine Dokumentation über eine spektakuläre Friedensbotschaft.Mehr


Anzeige


ANZEIGE
TIPP





Anzeige
Neu für Vereine:
SaarZeitung

Termin melden

Text schicken
Lokalausgabe Homburg
Jetzt die SZ lesen:

ANZEIGE
Tipps


ANZEIGE
Beilagen






Anzeige