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Rotary-Clubs veranstalteten ein erfolgreiches Konzert für und mit Flüchtlingen





Homburg
Musik vereint die Menschen
Rotary-Clubs veranstalteten ein erfolgreiches Konzert für und mit Flüchtlingen

Von  Christine Maack, 
24. Dezember 2015, 02:00 Uhr
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Ein besonderes Erlebnis war der deutsch-syrische Chor, der gemeinsam deutsche Weihnachtslieder und Beethovens Ode an die Freude sang. Es gab viel Beifall für diese schöne Idee. Fotos: Katharina Pieper
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Rick-Henry Ginkel am Piano.
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Mariam Fathy und ihre Harfe.
Am Sonntag fand in der Aula des Mannlich-Gymnasiums ein besonderes Konzert statt: Nicht nur zwei begabte Nachwuchskünstler spielten für die Flüchtlingshilfe, auch ein deutsch-syrischer Chor sang gemeinsam deutsche Weihnachtslieder.
Es war ein besinnliches und völkerverbindendes Konzert, das in der Aula des Mannlich-Gymnasiums unter dem Motto „Für und mit Flüchtlingen“ stattfand. Und finanziell erfolgreich war es auch, was man hier durchaus erwähnen muss, denn die Einnahmen von über 4000 Euro kommen ausnahmslos der Flüchtlingshilfe zugute - die beiden Künstler Rick-Henry Ginkel und Mariam Fathy spielten ohne Gage.

Außerdem kamen nebst Spenden auch aus dem Plätzchen- und Getränkeverkauf eine ansehnliche Summe für den guten Zweck zusammen. Die Idee zu diesem ganz speziellen Konzert, zu dem neben der Homburger Bevölkerung vor allem auch Flüchtlinge eingeladen waren, hatten die beiden Rotary-Clubs Homburg-Saarpfalz und Homburg-Zweibrücken. Für die beiden jungen Künstler – die Harfenistin Mariam Fathy und den Pianisten Rick-Henry Ginkel – war es Ehrensache, sich bei diesem Benefizkonzert zu engagieren: „Ich habe es genossen, Teil einer Veranstaltung zu sein, deren Ziel es ist, Flüchtlinge zu unterstützen. Ich hatte in den letzten Monaten das große Bedürfnis zu helfen. Das war mir nun als Musikerin möglich“, freute sich Mariam Fathy. Und auch Rick-Henry Ginkel war „sehr glücklich und froh, zu einem guten Zweck beitragen zu dürfen“. Außerdem sei es für ihn auch eine gute Gelegenheit gewesen, vor seinem Abschlussexamen im klassischem Piano weitere Bühnenerfahrung zu sammeln.

Ein besonderes Erlebnis war der deutsch-syrische Chor, der in dieser Besetzung erstmalig auftrat und zwei Traditions-Weihnachtslieder „Als ich bei meinen Schafen wacht“ und „Vom Himmel hoch o Engelein“ sang – und als Schlusspunkt dann Beethovens Ode an die Freude obendrauf setzte. Es sei eine ,,wunderbare Mischung aus rhythmischen und mitreißenden syrischen Liedern, deutschen Weihnachtsliedern und klassischer Musik gewesen“, freute sich Ilse Rohr, Präsidentin des Rotary-Clubs Homburg-Saarpfalz. Sie war begeistert über den Zuspruch zahlreicher syrischer Familien, die der – auch auf Arabisch verfassten - Einladung gefolgt waren: „Musik in ihrer universellen Sprache berührte alle, niemand konnte sich ihrem Zauber entziehen“. Und die jungen Leute aus dem Chor? „Mit den Texten haben wir etwas besser Deutsch gelernt und mit der Musik unser Leben etwas leichter und bunter gemacht“, so die Übersetzung ihrer gemeinsamen Aussage.



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