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Homburger Musikschul-Förderpreis geht an die 16-jährige Marie Luise Liebel





Erbach
Orgel ist ihr Lieblingsinstrument
Homburger Musikschul-Förderpreis geht an die 16-jährige Marie Luise Liebel

Von  Bernhard Reichhart, 
30. Juni 2015, 00:00 Uhr
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Die 16-jährige Marie Luise Liebel wurde vom Rotary Club Homburg-Saarpfalz mit dem Musikförderpreis ausgezeichnet. Rechts ihr Klavierlehrer Rainer Oster. Foto: Bernhard Reichhart Foto: Bernhard Reichhart
Der vom Rotary Club gestiftete Förderpreis wurde jetzt bereits zum elften Mal vergeben. Er ist mit 1000 Euro dotiert. Preisträgerin des Jahres 2015 ist Marie Luise Liebel. Neben Klavier und Orgel spielt sie Trompete und hat auch schon Akkordeon-Erfahrung.
Der Förderpreis 2015 für die Musikschule Homburg geht in diesem Jahr an Musikschülerin Marie Luise Liebel. Im Rahmen einer musikalischen Feierstunde in der Musikschule wurde die 16-Jjährige mit dem vom Rotary Club Homburg-Saarpfalz gestifteten und mit 1000 Euro dotierten Preis ausgezeichnet (wir berichteten).

Der Präsident der Rotarier, Jürgen Cebulla, überreichte der jungen Musikerin den Förderpreis. In Vertretung von Carola Ulrich, der Leiterin der Homburger Musikschule, war es am Vorsitzenden des Förderkreises der Musikschule Homburg, Professor Reinhard Larsen, Vorstand und Mitglieder des Rotary Clubs Homburg-Saarpfalz zu diesem Sonderkonzert mit Preisverleihung in der neuen Einrichtung zu begrüßen.

Dass der Musikförderpreis bereits seit elf Jahren vergeben werde, stehe für die enge Verbindung zwischen der Musikschule und dem Rotary Club. „Das zeigt auch, was uns die Musik Wert ist“, so Larsen. „Ohne Musik ist alles nichts“, zitierte er Mozart. Oberbürgermeister Rüdiger Schneidewind dankte dem Rotary Club für die langjährige Unterstützung in Sachen Förderpreis. „Ein solcher Preis motiviert junge Musiker“, wies er auf die Bedeutung einer qualifizierten Musikausbildung hin: „Gerade Kinder lernen hier viel für ihre weitere Entwicklung“. Mit der neuen Musikschule habe die Stadt „ein Schmuckstück“ geschaffen. Bevor sie den Musikförderpreis aus den Händen von Jürgen Cebulla in Empfang nehmen durfte, zeigte die 16-jährige Marie Luise am Klavier, warum sie vom Gremien der Musikschule für den Förderpreis vorgeschlagen worden war. „Die Entscheidung war auf jeden Fall richtig“, stellte der Vorsitzende des Förderkreises, Reinhard Larsen, nach dem lang anhalten Applaus für die junge Künstlerin fest.

Der Preis ist auch ein Stück Anerkennung sowohl für die junge Musikerin als auch für ihren Musiklehrer Rainer Oster. Mit dem Preis leistet der Rotary Club Homburg-Saarpfalz einen nicht zu unterschätzenden Beitrag zur Entwicklung und Förderung der Musikschularbeit. Marie Luise habe „eine große musikalische Begabung“, lobte Oster seine Klavier- und Orgelschülerin, die seit fünf Jahren an der Homburger Musikschule unterrichtet wird. Seit 2006 spielt die Schülerin der Maximilian-Kolbe-Schule Wiebelskirchen, die jetzt ans Gymnasium nach Kusel wechselt, Klavier. Darüber hinaus spiele sie in der Schule noch Trompete, auch mit dem Akkordeon habe sie schon beschäftigt, erzählte die 16-Jährige aus dem pfälzischen Breitenbach im Gespräch mit unserer Zeitung.

Als ihr Lieblingsinstrument bezeichnet sie die Orgel, die sie auch in der Kirche spielt. Wie gut sie das Klavier beherrscht, das zeigte sie den Rotariern bei der Preisverleihung in der Aula der Musikschule und bekam für ihren Vortrag den verdienten Beifall des Clubvorstandes.

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