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afp/dpa,  19. Oktober 2016, 02:00 Uhr

Haftbefehl gegen Terrorhelfer Chalil A.

Der Haftrichter am Bundesgerichtshof hat einen Haftbefehl gegen den mutmaßlichen Terrorhelfer Chalil A. erlassen. Er soll als Komplize von Dschaber al-Bakr Beihilfe zur Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat geleistet haben. Der 33-jährige Chalil A. stammt wie al-Bakr aus Syrien. Gegen Chalil A. besteht laut Bundesanwaltschaft der „dringende Tatverdacht“, dass er Al-Bakr seine Wohnung in Chemnitz überlassen und diesem beim Kauf der für den Sprengstoff benötigten Materialien im Internet geholfen habe.

Assange hat kein Internet mehr

Wikileaks-Gründer Julian Assange hat nach Angaben der Enthüllungs-Plattform keinen Internet-Zugang mehr. Ecuador habe Assange, der Asyl in der Londoner Botschaft des Landes fand, am Samstag die Leitung gekappt, schrieb Wikileaks gestern. Details – etwa zu einer möglichen Begründung – gab es nicht. Ecuadorianische Regierungskreise wollten sich dazu nicht äußern. Assange lebt seit über vier Jahren in der Botschaft. Er will sich einer Auslieferung nach Schweden entziehen, wo ihm sexuelle Vergehen vorgeworfen werden.

Neues Kabinett in Schwerin steht

Sechs Wochen nach der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern steht die Landesregierung für die kommenden fünf Jahre. SPD und CDU einigten sich zum Abschluss ihrer Koalitionsverhandlungen gestern auf die Besetzung der Ministerposten. Am 1. November soll das neue Kabinett vereidigt werden. Größte Überraschung ist der Wechsel von Ex-Bildungsminister Mathias Brodkorb (SPD) an die Spitze des Finanzministeriums. Erwin Sellering (SPD) bleibt Regierungschef, Lorenz Caffier (CDU) Innenminister.

Vier Festnahmen bei Razzien in Belgien

Bei Anti-Terror-Aktionen in Belgien haben die Behörden vier Verdächtige festgenommen. Ihnen wird vorgeworfen, unter anderem an der Finanzierung einer terroristischen Vereinigung beteiligt gewesen zu sein, wie die Staatsanwaltschaft gestern mitteilte. Zudem sollen einige von ihnen Kämpfer für die Terrormiliz IS in Syrien rekrutiert haben. Hinweise auf konkrete Verbindungen zu den Anschlägen in Brüssel vom 22. März gab es zunächst nicht.

Unesco bestätigt Jerusalem-Resolution

Trotz heftiger Proteste aus Israel hat ein Unesco-Gremium eine Resolution über den Umgang mit religiösen Stätten in Jerusalem bestätigt. Dies erklärte eine Sprecherin der UN-Kulturorganisation gestern in Paris. Mit der Resolution wird Israel unter anderem eine Missachtung der auch für Muslime heiligen Stätten vorgeworfen. Allerdings wurden in dem Entwurf fast durchgehend nur die arabischen Namen verwendet. Israel sieht darin eine Verneinung jüdischer Wurzeln.



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