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Von   Agentur, 
20. Oktober 2016, 02:00 Uhr

Ramelow für Lammert als Bundespräsident

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) hat sich für den CDU-Politiker Norbert Lammert als Bundespräsidenten ausgesprochen. „Ich würde mich freuen, wenn er bereit wäre zu kandidieren“, sagte er der „Passauer Neuen Presse“. Lammerts Rede am Tag der Deutschen Einheit in Dresden habe Ramelow tief berührt und beeindruckt. Er könne sich aber auch „eine starke Frau“ vorstellen.

Hilfe für Unverheiratete beim Kinderwunsch

In Niedersachsen bekommen künftig nicht nur Ehepaare, sondern auch unverheiratete Paare finanzielle Hilfe bei Kinderwunschbehandlungen. „So selbstverständlich es heute ist, dass Paare ohne Trauschein zusammenleben, so selbstverständlich muss es sein, sie bei ihrem Kinderwunsch zu unterstützen“, sagte Sozialministerin Cornelia Rundt (SPD).

Assange ohne Internet nach Clinton-Attacke

Ecuadors Außenministerium hat die Sperrung des Internet-Zugangs für Wikileaks-Gründer Julian Assange mit den Veröffentlichungen über US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton begründet. „Die Regierung von Ecuador vertritt den Grundsatz der Nichteinmischung in die Angelegenheiten anderer Länder.“ Assange lebt seit 2012 in der Botschaft in London, um sich einer Auslieferung nach Schweden zu entziehen.

Maas gegen ein Terroristen-Gefängnis

Justizminister Heiko Maas (SPD) hat sich nach dem Suizid von Dschaber al-Bakr in einem Leipziger Gefängnis gegen Forderungen nach einer zentralen Inhaftierung aller Terrorverdächtigen ausgesprochen. Die Unterbringung an einem Ort könne „erhebliche Nachteile nach sich ziehen“, sagte Maas und verwies auf die RAF-Zeit.



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