Sie sind hier: HomePolitikSZ-Artikel aus der DruckausgabePolitik

Merkels Souveränität





Merkels Souveränität
20. März 2017, 02:00 Uhr
Klicken Sie auf das Bild, um eine größere Ansicht zu erhalten.

Den Lobeshymnen nach zu urteilen, hat Merkel nur noch an Statur gewonnen – und den Eindruck verstärkt, dass ein US-Präsident nicht mehr notwendigerweise automatisch als mächtigste Figur der freien Welt angesehen werden sollte. Denn Macht setzt Berechenbarkeit, Verlässlichkeit und die Fähigkeit voraus, überzeugend zu wirken. Doch an allen diesen Punkten mangelt es Trump. Gegen die Erwachsene Merkel wirkte der Präsident gelegentlich wie ein unbeherrscht-uneinsichtiger Teenager. Und politisch? Gut: Man redete miteinander. Aber Streitmaterial bleibt in Hülle und Fülle, wie auch die Samstags-Tweets Trumps und seine überraschenden Nachforderungen in Sachen Nato-Beiträge zeigen. Oder das Verschweigen des „America First“-Propagandisten, dass die USA ein übereinstimmendes Bekenntnis der G20 zum Freihandel verhindern würden. War dieses Ausweichen Trumps auch Feigheit vor der stärkeren und reiferen Persönlichkeit? Es würde angesichts der Souveränität Merkels nicht verwundern.







Teilen und diskutieren

Kommentieren Sie diesen Beitrag über Facebook, Twitter oder Google+:

FACEBOOK
GOOGLE+
TWITTER



Anzeige
Neu für Vereine:
SaarZeitung

Termin melden

Text schicken


ANZEIGE
Beilagen






Anzeige