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Venezuela: Armut trotz größter Ölreserven der Welt





Wien (dpa)
Venezuela: Armut trotz größter Ölreserven der Welt
21. April 2017, 10:15 Uhr
Klicken Sie auf das Bild, um eine größere Ansicht zu erhalten. Nicolas Maduro

In vielen Armenvierteln ist der Zuspruch zu Maduro weiter hoch, auch dank bevorzugter Lebensmittelzuteilung. Foto: Feliciano Sequera/Prensa Miraflores
Venezuela besitzt die größten Ölreserven der Welt, am Weltmarkt spielt das Land damit aber praktisch keine Rolle. Wegen der seit Jahren unsicheren politischen Lage gibt es nur eine sehr geringe Förderung.

Die immensen Versorgungsprobleme wurden zuletzt immer schlimmer. Das Land hat deshalb auch besonders stark unter den vergleichsweise niedrigen Ölpreisen zu kämpfen.

Nach aktuellen Marktangaben förderte Venezuela im März 1,97 Millionen Barrel (je 159 Liter) am Tag. Das waren 25 000 Barrel weniger als noch im Februar. Im Jahr 2015 brachte das Land demnach noch durchschnittlich 2,37 Millionen Barrel täglich an die Erde.

Venezuela ist eines der Gründungsmitglieder der Organisation erdölexportierender Länder (Opec). Das Kartell besitzt über drei Viertel der bekannten Ölreserven. Nach einer gemeinsamen Entscheidung Ende 2016, weniger Öl zu produzieren und damit die Preise nach jahrelanger Talfahrt wieder anzuheben, war der Kurs in den vergangenen Wochen wieder gesunken. Die beschlossene Kürzung läuft im Juni aus. Präsident Nicolas Maduro sprach sich bereits für eine Verlängerung aus.

Der Korbpreis für Opec-Rohöl lag am Mittwoch bei 51,88 US-Dollar je Barrel (159 Liter). Das waren knapp 40 Cent weniger als am Vortag.







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