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McAllister: Großbritannien ist eher «uneiniges Königreich»





Berlin (dpa)
McAllister: Großbritannien ist eher «uneiniges Königreich»
21. März 2017, 09:15 Uhr
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Fahnen wehen vor dem Gebäude der EU-Kommission in Brüssel. Foto: Julien Warnand
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Die britische Premierministerin Theresa May will noch im März den Austrittsprozess aus der EU starten. Foto: Niall Carson
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Einbürgerungsurkunde: Briten erkunden sich nach dem Brexit-Volksentscheid verstärkt nach der deutschen Staatsbürgerschaft. Foto: Marijan Murat
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Die britische Premierministerin Theresa May beantwortet im Unterhaus in London die Fragen des Parlaments. Foto: PA
Klicken Sie auf das Bild, um eine größere Ansicht zu erhalten. Brexit im Karneval

So sahen am Rosenmontag die Düsseldorfer Karnevalisten die Lage der britischen Regierungschefin Theresa May. Foto: Ina Fassbender
Klicken Sie auf das Bild, um eine größere Ansicht zu erhalten. Postfaktische Brexit-Kampagne

Postfaktische Brexit-Kampagne: Auf diesem Bus wurde eine völlig übertriebene Summe genannt, die die Briten angeblich an die EU zahlen - gleich nach dem Erfolg im Referendum gaben die Initiatoren zu, dass die Zahlen falsch waren. Foto: str
Der britischen Gesellschaft droht nach Ansicht des CDU-Europapolitikers David McAllister eine zunehmende Spaltung. «Das Vereinigte Königreich erinnert momentan eher an ein uneiniges Königreich», sagte der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im EU-Parlament dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND).

Neun Monate nach dem Brexit-Votum will Großbritannien am 29. März die EU-Austrittserklärung abgeben. Die Schotten sollen deshalb nach dem Willen ihrer Regierungschefin Nicola Sturgeon erneut über die Unabhängigkeit von Großbritannien abstimmen, an diesem Dienstag beginnen die Beratungen im Parlament in Edinburgh.

Nach dem ersten schottischen Unabhängigkeitsreferendum 2014 habe vor allem der Wahlkampf für das britische EU-Referendum im Juni vergangenen Jahres tiefe Gräben gerissen. Der Politiker mit schottischen Wurzeln erwartet bei den Brexit-Verhandlungen eine klare Linie der EU.

So müssten die Rechte der über drei Millionen EU-Bürger, die im Vereinigten Königreich leben, in ihrer jetzigen Form garantiert werden, verlangte McAllister. «Darauf werden wir bestehen - auch im Interesse der 180 000 EU-Bürger, die in Schottland leben.» Nebenverhandlungen zwischen Brüssel und Edinburgh werde es jedoch nicht geben.

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