Sie sind hier: HomePolitik

"Elterngeld ist nicht für Bedürftige"FDP bekräftigt Kritik am Elterngeld





"Elterngeld ist nicht für Bedürftige"FDP bekräftigt Kritik am Elterngeld
17. Mai 2011, 00:06 Uhr
Berlin. FDP-Generalsekretär Christian Lindner hat seine Kritik am Elterngeld bekräftigt. Es sei "ein Beispiel dafür, dass Sozialleistungen auch dann mit vielen Milliarden Euro weiterfinanziert werden, wenn sie ihre ursprünglichen Ziele nicht erreichen", sagte er gestern. Eine Abschaffung habe er nicht gefordert, so Lindner. Allerdings müsse die Wirksamkeit überprüft werden


 
Berlin. FDP-Generalsekretär Christian Lindner hat seine Kritik am Elterngeld bekräftigt. Es sei "ein Beispiel dafür, dass Sozialleistungen auch dann mit vielen Milliarden Euro weiterfinanziert werden, wenn sie ihre ursprünglichen Ziele nicht erreichen", sagte er gestern. Eine Abschaffung habe er nicht gefordert, so Lindner. Allerdings müsse die Wirksamkeit überprüft werden. Auch der neue Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) äußerte sich kritisch zum Elterngeld. "Die Alltagswirklichkeit der Mütter und Väter zeigt doch, dass Vereinbarkeit von Familie und Beruf noch besser werden muss", sagte er der "Rheinischen Post". "Die Kinderbetreuung wollen wir weiter ausbauen. Statt immer neue Geldleistungen zu diskutieren, sollten wir in bessere Angebote investieren."

Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) sagte hingegen dem "Wiesbadener Kurier": "Am Elterngeld wird nicht gerüttelt." kna

Frau Laurischk, warum will die FDP das Elterngeld abschaffen?

Laurischk: Von Abschaffen kann keine Rede sein. Wir wollen es weiterentwickeln. Das Elterngeld hat mit Blick auf die Geburtenrate keinerlei positiven Effekt gehabt. Außerdem ist es eine aus Steuermitteln finanzierte Sozialleistung, die nichts mit Bedürftigkeit zu tun hat und einen großen Posten im Bundeshaushalt einnimmt.

Sie argumentieren mit den Finanzen. Das Elterngeld hat aber auch mehr Väter dazu gebracht, sich um die Kinder zu kümmern.

Laurischk: Es bleibt notwendig, dass die Väter mit eingespannt werden in die Aufstellung einer Familie und in die Förderung.

| 1
|
2 |


Teilen und diskutieren

Kommentieren Sie diesen Beitrag über Facebook, Twitter oder Google+:

FACEBOOK
GOOGLE+
TWITTER




Anzeige
Anzeige
Neu für Vereine:
SaarZeitung

Termin melden

Text schicken


ANZEIGE
Beilagen






Anzeige