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Sinn Leffers schließt Filialen

Von SZ-Redakteur Joachim Wollschläger, 07.10.2008 00:09
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Die Sinn-Leffers-Filiale in Saarbrücken wird Ende Februar dicht gemacht. 76 Mitarbeiter sind von der Schließung betroffen. Foto: Becker & Bredel

Saarbrücken. In den Sinn-Leffers-Filialen in Saarbrücken, Neunkirchen und in St. Ingbert war gestern erst einmal Funkstille angesagt. Man könne keine Informationen nach außen geben, die gebe es nur von der Zentrale in Hagen, hieß es gleichlautend aus allen drei Häusern. Erst einmal müsse man die Mitarbeiter vor Ort informieren
Saarbrücken. In den Sinn-Leffers-Filialen in Saarbrücken, Neunkirchen und in St. Ingbert war gestern erst einmal Funkstille angesagt. Man könne keine Informationen nach außen geben, die gebe es nur von der Zentrale in Hagen, hieß es gleichlautend aus allen drei Häusern. Erst einmal müsse man die Mitarbeiter vor Ort informieren.

Was die Mitarbeiter zu hören bekamen, sind bittere Nachrichten. Alle drei Häuser im Saarland werden geschlossen. "Wir werden den Betrieb in den Häusern in Saarbrücken, Neunkirchen und St. Ingbert zum 28. Februar einstellen", bestätigt Jörg Nolte, Pressesprecher von Sinn Leffers. "Sämtliche Arbeitsplätze fallen weg."

Hintergrund ist eine Restrukturierung des Modehauses, das am 7. August Insolvenz angemeldet hat. Der vorläufige Insolvenzverwalter, Horst Piepenburg, geht davon aus, dass das Unternehmen mit 23 Filialen weiterbetrieben werden könnte. Dies allerdings müssten Filialen sein, bei denen ein profitabler Geschäftsbetrieb absehbar ist. Die Filialen an der Saar gehören nicht dazu.

Das Unternehmen hatte Insolvenz angemeldet, weil aufgrund hoher Mieten und fehlender Profitabilität einzelner Filialen die Zahlungsunfähigkeit drohte.

Die Mitarbeiter im Saarland haben nur noch wenige Monate, um neue Stellen zu finden. "Bis Ende Februar werden wir die Filialen weiter betreiben. In dieser Zeit werden auch noch keine Arbeitsplätze abgebaut", sagt Nolte.

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