Ratgeber Oldtimer
23. November 2016, 07:18 Uhr
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Foto: CC0 License

Oldtimer werden zum immer beliebteren Sammlerobjekt. 2016 waren laut Kraftfahrtbundesamt 541.546 Fahrzeuge auf Deutschlands Straßen zugelassen, die schon mindestens 30 Jahre lang über den Asphalt rollen. Aber was macht die „ollen Gefährten“ eigentlich so begehrenswert?

Lieber vier Räder in der Garage als keine Zinsen von der Bank

Zum einen werden sie als Anlageobjekt immer häufiger in Erwägung gezogen, denn sie steigern ihren Wert Jahr für Jahr, wie ein guter Wein sozusagen. Für viele, die ihr Geld gewinnbringend anlegen wollen, und die eine Alternative zu den stets sinkenden Zinsen auf Anlagevermögen suchen, ist ein Oldtimer  eine naheliegende Lösung. Als Sammlerobjekt hat ein Oldtimer natürlich auch noch den Vorteil, dass er nicht nur in einer Vitrine sitzt, sondern er auch genutzt werden kann. Dazu kommen der Fahrspaß bei Ausfahrten, entweder allein oder aber in der Gruppe. Viele Oldtimerfans sind in Vereinen oder Clubs und organisieren regelmäßig gemeinsame Rallyes, die durch Gegenden führen, die wie für Ausfahrten mit Nostalgiegefühl gemacht sind. Anschließend trifft man sich am gemeinsamen Stammtisch und kann sich über gemeinsame Erlebnisse oder Bastlertricks und Tipps austauschen.

Oldtimer sind begehrte Sammlerobjekte

Als Sammlerobjekt eignen sich die älteren Modelle vor allem auch deswegen, da Besitzer an Ihnen herumschrauben und die Mechanik auseinander nehmen können. Denn die alte Technik von dazumal versteht ein halbwegs interessierter Autofan und kann auch ohne Spezialwerkzeug viel selbst restaurieren und reparieren. Und genau das begeistert viele Oldtimer-Besitzer. Dazu kommt, dass mit einem schön hergerichteten Oldtimer zwangsläufig auch ein bisschen Nostalgie aufkommt. Das Gefühl, in eine andere Zeit versetzt worden zu sein, vermitteln moderne Autos eben nicht.

Den Oldtimer richtig pflegen – vor allem im Winter

Bei aller Hege und Pflege ist ein älteres Modell für den Winter nicht das geeignetste Gefährt. Damit der Oldtimer im nächsten Frühling wieder läuft, gilt es ihn richtig überwintern zu lassen. Am besten gelingt das in einer Garage oder einem trockenen Stellplatz mit konstanter Temperatur, denn die Technik älterer Autos ist sehr kälteanfällig. Was meist schon hilft ist ein atmungsaktives Bauwolltuch, was man über die Karosse hängen kann. Im Fachhandel werden diese Automobilschutzhüllen auch Paletots genannt, der ADAC rät hier jedoch zu einem Baumwolltuch, Folien und Kunstfaser sollten wenn möglich vermieden werden. Um die Radaufhängung zu entlasten, wird empfohlen, den Wagen aufzubocken. Wem das nicht möglich ist, der kann auch den Reifendruck auf maximal drei Bar erhöhen. Wichtig ist auch, dass die Batterie alle zwei Monate wieder aufgeladen wird, da sie sich stetig entlädt, besonders bei Kälte. Was Sie sonst noch tun können, um Ihren Oldtimer vor Kälte, Rost und Schimmel im Winter zu schützen, ist in einem Ratgeberartikel des auto-service Magazins wunderbar zusammengestellt worden.



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