Herrliches Saarland – Natur und Historie hautnah erleben
18. November 2016, 07:19 Uhr
Klicken Sie auf das Bild, um eine größere Ansicht zu erhalten. Saarschleife

Foto: Saarschleife © sergeewitsch
In Umfragen, die die beliebtesten Urlaubsziele ermitteln sollen, wird das Saarland eher selten genannt. Zu Unrecht! Denn das kleine, aber feine Bundesland im Westen bietet eine beeindruckende Vielfalt aus Naturdenkmälern, malerischen Landschaften und Zeugnissen vergangener Tage.

„Komm, Schatz, wir fahren ins Saarland!“ Wer diesen Satz noch nie gehört hat, ist damit nicht alleine. Denn das kleinste Flächenland Deutschlands wird als Urlaubsziel nach wie vor unterschätzt. Wer das tut, macht allerdings einen großen Fehler. Denn gerade in Relation zu seiner Größe bietet das Saarland eine große Zahl von Naturdenkmälern und Bauwerken, die einen Besuch nicht nur lohnenswert, sondern zu einem unvergesslichen Erlebnis machen.

Ein Eldorado für Naturfreunde

Wer sich gerne in der freien Natur aufhält, wird das Saarland lieben. Der Blick von der Cloef auf die Saarschleife, das Wahrzeichen des Saarlands, begeistert Wanderfreunde aller Generationen. Hoch hinaus geht es auf dem Baumwipfelpfad, der sich über 800 Meter entlang von Baumkronen durch den Wald schlängelt und zu einem 42 Meter hohen Aussichtsturm führt, von dem aus man bei günstigem Wetter bis hin zu den Vogesen blicken kann. Der Pfad ist barrierefrei konstruiert, so dass ihn auch Senioren und Rollstuhlfahrer genießen können.

Um die Saarschleife erstreckt sich ein Netz aus Wanderwegen, das zu ausgedehnten Touren einladen. Doch nicht nur hier lässt das Saarland die Herzen von Wanderfreunden höher schlagen. Es gibt an jeder Ecke des kleinen Bundeslands Landschaften, in denen man sich an unberührter Natur erfreuen kann. Besonders lohnenswert ist das Naturreservat Bliesgau, in dem man auch den berühmten Stiefel findet. Der kurios geformte Felsen, der vermutlich als Kultstätte gedient hat, ist das Wahrzeichen der Stadt St. Ingbert und sollte auf der To-Do-Liste jedes Saarlandurlaubers stehen.

Eine Reise durch vergangene Epochen

Das römische Reich ist längst untergegangen – seine Zeugnisse im Saarland gibt es noch. Doch nicht aus dieser Zeit findet man hier zahlreiche Bauwerke und kulturelle Einflüsse. Praktisch jede Epoche hat im Saarland ihre Spuren hinterlassen, was es auch für geschichtlich interessierte Urlauber zu einem Ziel macht, das sie nicht auslassen sollten.

Diese Spuren reichen bis weit vor die Römer zurück. Das Alter des Gollensteins, des größten Hinkelsteins Mitteleuropas, wird auf 4000 Jahre geschätzt. Und auch die Kelten haben das Saarland mitgestaltet, beispielsweise mit dem Hunnenring, einem Schutzwall, der im Zuge der Invasion des asiatischen Reitervolks errichtet wurde.

Den römischen Einfluss auf das Saarland zeigen das Römermuseum in Homburg-Schwarzenacker oder die Villa Borg in Perl. Dabei handelt es sich um ein weitgehend rekonstruiertes römisches Landhaus, das – so legen Funde nahe – über einen langen Zeitraum von einer einzigen Familie bewohnt war. Somit bietet sie einen Einblick in das tatsächliche Leben in der damaligen Zeit.

Zeugnisse aller Epochen und Stile

Auch aus anderen Epochen gibt es im Saarland viel zu sehen. Zahlreiche Schlösser und Burgen, die im Mittelalter gebaut wurden, sind bis heute gut erhalten. Und auch Architekturfreunde kommen auf ihre Kosten. Ob Barock, Gotik oder Klassik – all diese Baustile prägen die Stadtbilder des Saarlands bis heute. Da auch moderne Elemente mit einfließen, ergibt sich eine spannende und sehenswerte Mischung.

Wer nun vom Urlaubsfieber gepackt wurde und das Saarland aus erster Hand erleben möchte, kann auf dieser Website gleich eine günstige Ferienwohnung heraussuchen und morgen beim Frühstück endlich sagen: „Komm, Schatz, wir fahren ins Saarland.“



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