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Rekordinvestment für Thomas Wos
25. Juli 2016, 16:16 Uhr
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Thomas Wos Foto: Thomas Wos
Das Internet entwickelt sich in einem atemberaubenden Tempo. Damit entsteht auch eine Fülle an Möglichkeiten, wie das Internet genutzt werden kann. Manchmal verlangt das, etwas um die Ecke zu denken, andere Male liegt das Offensichtliche vor einem. Doch völlig unabhängig davon, wie nun eine Lücke oder ein völlig neues Geschäftsmodell entdeckt wurde - die Umsetzung ist alles andere als einfach. Das erfordert die Investition von Zeit und Geld. Viel Zeit und Geld. Zahlreiche Ideen sind damit zum Sterben verurteilt, selbst wenn sie die Welt verändert hätten. Daher gibt es Start-ups. Da die Ideen aber scheinbar unendlich sind, überlegen sich Investoren ganz genau, wo und vor allem wie viel sie investieren wollen. Einer, der das in Deutschland in einer Höhe geschafft hat wie nur wenige zuvor, ist Thomas Wos.
Hinter Start-ups verbergen sich Ideen mit viel Potenzial, aber hohem Investitionsaufwand

Unternehmensgründungen gibt es viele, und jedes Start-up ist eine Unternehmensgründung. Jedoch ist nicht jede Unternehmensgründung ein Start-up. Hier gibt es signifikante Unterschiede. An Start-ups unterscheidet sich, dass die Idee, welche zur Unternehmensgründung geführt hat, nicht nur einen hohen finanziellen Einsatz erfordert. Auch das Wachstumspotenzial und damit die Renditen und Gewinne können selbst mit konservativen Berechnungen exorbitant hoch sein. Das wohl bekannteste Start-up, aus dem heute ein weltumspannender Konzern wurde, ist Facebook. Auch Mark Zuckerberg hatte eine Idee, die Großes erahnen ließ. 

Doch gerade Studenten sind mit notorischem Geldmangel bestens vertraut. Also wurden Investoren gesucht. Anfangs, wenn alles noch pure Theorie ist, also die Idee noch nicht in ihren Grundzügen etabliert wurde, ist das Risiko natürlich besonders hoch. Denn es ist nicht abzusehen, ob eine Idee floppt oder poppt. In dieser Phase geben die Investoren die Konditionen maßgeblich vor. Ist die Geschäftsidee jedoch bereits eingeführt und es zeichnen sich erste Erfolge ab, wird das Risiko kalkulierbarer. Nun wollen auch Investoren, die auf mehr Sicherheit Wert legen, einsteigen. Jetzt geben aber die Start-ups in der Regel die Konditionen vor. 

Thomas Wos und E-Mail Marketing - dem Mauerblümchen im Online Marketing

So ähnlich schien es bei Thomas Wos zu sein, einem gelernten Diplom-Kaufmann als Deutschland. In der Szene von Online Marketing und SEO (Suchmaschinenoptimierung) und SMM (Social Media Marketing) hat er sich längst einen ausgezeichneten Ruf erarbeitet. Online Marketing ist seine Welt, die ihn erfolgreich gemacht hat. Ein relativ abwertend betrachteter Bereich des Internet Marketings ist das E-Mail Marketing. 

Es hat aus wenigen Gründen einen derart schlechten Ruf. Viele Konsumenten sehen sich seit Jahren einer wahren Werbeflut gegenüber. Spam nervt viele Verbraucher massiv. Außerdem sind die Methoden, wie die Daten zu den E-Mails generiert werden, nicht immer seriös. Mit herkömmlichen E-Mail-Marketing-Programmen müssen die Unternehmen, die das E-Mail Marketing nutzen möchten, viel Wissen mitbringen und außerdem die E-Mail-Adressen ziemlich ungefiltert verwenden. Eine Anpassung nach unterschiedlichen Parametern ist kaum möglich.

Entwicklungen in den anderen Bereichen der Unternehmensdigitalisierung

Dabei hat sich in der allgemeinen Digitalisierung von Unternehmen relativ schnell das Wissensmanagement etabliert. Es ist eine Mischung aus Marketing, Bestandsanalyse und Automatisierung mit intelligenten Algorithmen. Erste Vorreiter waren Shop-Anwendungen, die den Lagerbestand und Geschäftsabläufe in Realgeschäften integrierten, außerdem ERP (Enterprise Relationship Programs), CRM (Customer Relationship Marketing) usw. 

Bis vor Kurzem noch großen Konzernen vorbehalten und vor allem in den USA bestens etabliert, nutzen nun auch in Europa vermehrt KMU dieses Konzept der effizienten Digitalisierung. Doch explizit das E-Mail Marketing wurde in seiner bisherigen Form nicht wirklich weiter entwickelt. Das hat Thomas Wos mit seinem Projekt Unlimited-Emails.de deutlich verändert. Er rückt E-Mail Marketing in ein seriöses Licht und wendet Ideen auf, die schon bei anderen Optimierungen erfolgreich umgesetzt wurden.

E-Mail Marketing radikal anpassen an erfolgreiche Konzepte anderer Bereiche

Mit seinem neuen, aber nicht unbekannten Ansatz, der in anderen Bereichen des Online Marketings große Erfolge zu verzeichnen hat, konnte Wos, der inzwischen auch als Buchautor andere an seinem umfangreichen Wissen zu Marketing partizipieren lässt, bislang drei Firmen auf die Erfolgsstraße führen. Unternehmen, die andernfalls kurz vor dem Aus gestanden wären, weil einfach die gezielte Kommunikation zwischen Unternehmen und potenziellen Kunden alles andere als effizient war. Gleichzeitig spricht Thomas natürlich nicht nur darüber, was im Online Marketing wichtig ist - so wie beispielsweise die breite Vernetzung in Social Media Plattformen. Er wendet das natürlich selbst an. So kam es, dass mit dem Capital Finance Institute ein potenter US-Investor auf ihn aufmerksam wurde. 

30 Millionen Investitionskapital für eine beeindruckende Idee

Dieser Investor hat dem Start-up Gründer Thomas Wos 30 Millionen Euro in Aussicht gestellt. 20 Millionen wurden bereits zu Unlimited Email überwiesen. Für die restlichen 10 Millionen muss Wos die vertraglichen Konditionen erfüllen. Nun mögen sich 30 Millionen Euro nicht nach so viel anhören, wenn man tagtäglich erlebt, dass die Politik nur noch von Milliarden spricht. Doch in der realen Wirtschaft ist es für Start-ups besonders in Europa und Deutschland schon erwähnenswert, wenn Finanzierungsrunden die Millionengrenze durchbrechen. In der Größenordnung, wie nun das Start-up von Thomas Wos von sich Rede macht, sind nur wenige Start-ups wie Tado, Weltsparen oder Medexo zuvor ähnlich erfolgreich gewesen.

Hinter dem Konzept von Thomas Wos verbirgt sich mehr, als auf den ersten Blick erkennbar

Damit zeigt sich, wie viel Potenzial der US-Investor in der Idee von Thomas Wos sehen muss. Sicher ist das aber nicht dem Umstand alleine geschuldet, dass Wos bereits drei Unternehmen auf die erfolgreiche Fahrspur setzen konnte. Die zuvor angesprochene Digitalisierung mittels Wissensmanagement, ERP oder CRM ist vor allem in den USA schon viel länger ein wichtiger Bestandteil von erfolgreichem Internet Marketing. Anders ausgedrückt: Europa liegt hier im Vergleich abgeschlagen zurück. Der US-Investor weiß also sehr wohl um das enorme Potenzial, die von der Geschäftsidee von Thomas Wos ausgeht. 

Generell, also eben auch in den USA, wurde das E-Mail-Marketing bislang wegen der genannten Gründe vernachlässigt. Thomas Wos könnte es nun sein, der diese Lücke schließt. Dazu tritt er auch mit einem völlig anderen Geschäftsmodell an mögliche Kunden heran. Während alle anderen monatliche Pauschalen mit langer Bindung verlangen, ist das Modell von Wos transparent und einfach. Nur für tatsächliche E-Mail-Marketing-Aktionen wird tatsächlich ein Betrag fällig. Der ist zudem so klein gewählt, dass selbst KMU, also kleine und mittelständische Unternehmen die Anwendung nutzen können, ohne viel kalkulieren zu müssen.

Mit Blick hinter die Kulissen wird deutlich, weshalb hier Rekordsummen investiert werden
Ein etwas genauerer Blick hinter die Fassaden zeigt also schnell, dass es um mehr geht als nur ein neues "Standard-E-Mail-Programm" zur weiteren Automatisieren. Es geht darum, die Lücke zu anderen Anwendungen im Online Marketing zu schließen. Und es sieht ganz danach aus, dass der US-Investor hier einen guten Riecher gehabt haben könnte. In der Wirtschaftswelt rund um den Globus ergeben sich selbst für kleine Unternehmen völlig neue Perspektiven, an der umsatzstarken Globalisierung teilzuhaben.


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