Nahrungsergänzungmittel: Wann ist eine Einnahme sinnvoll?
29. Juni 2016, 14:56 Uhr
Für die meisten Deutschen herrscht hinsichtlich der Ernährung ein Überfluss - trotzdem kann es zu einer Mangelernährung kommen. Wie Mediziner Dr. Andreas Leischker in einem kürzlich geführten Interview bestätigte, komme es bei einem Teil aller Bevölkerungsschichten zu gefährlichem Nährstoffmangel. Durch die verminderte Aufnahme wichtiger Vitamine und Mineralstoffe drohten körperliche wie seelische Erkrankungen. Können Nahrungsergänzungsmittel dieses Defizit ausgleichen?
Vitamin- und Mineralstoffmangel häufiger als angenommen

Ernährungswissenschaftler gehen prinzipiell davon aus, dass eine Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln nicht notwendig ist - um diese Aussage dann deutlich einzuschränken: Schwangere haben beispielsweise einen erhöhten Bedarf an Nährstoffen, der nicht mehr durch die normale Ernährung gedeckt werden kann. Während die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) beispielsweise eine tägliche Zufuhr von 400 Mikrogramm (µg) Folsäure empfiehlt, kommen Schwangere meist nur auf zwei Drittel dieser Menge. Sportlern fehlt häufig Calcium und Magnesium, Vegetarier und Veganer nehmen zu wenig Zink, Eisen und B-Vitamine zu sich. Der Grund: Fleisch ist für diese Nährstoffe eine wichtige Quelle und verbessert gleichzeitig die Aufnahme pflanzlicher Nährstoffe. Ein Zinkmangel kann nicht nur zu Hautproblemen, brüchigen Haaren und rissigen Fingernägeln führen, sondern gleichzeitig auch die Abwehrkräfte herabsetzen. Wird keine Zufuhr von hochwertigem Magnesium sichergestellt, drohen Muskelkrämpfe und eine herabgesetzte Leistungsfähigkeit. 

Neues Nahrungsergänzungsmittel erhöht Omega 3-Wirkung 

Auch bei den essentiellen Fettsäuren, darunter vor allem Omega 3 Fettsäuren, kommt es häufig zu einem Mangel: Wer keinen Fisch mag oder aus anderen Gründen selten welchen ist, dürfte seinen Tagesbedarf an Omega 3 kaum decken. Damit wird vor allem im Alter das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöht. Das Familienunternehmen Dr. Hittich hat jetzt einen besonderen Wirkstoffkomplex entwickelt, um diesem Mangel entgegen zu wirken. Kapseln mit Fischöl zur Omega 3-Versorgung sind bereits seit längerem im Handel verfügbar, die Aufnahme der Fettsäuren fällt dem Körper allerdings schwer. Laut der Abendzeitung München ist dem Unternehmen von  Dr. Hittich durch einen besonders schonenden Verarbeitungsprozess gelungen, der die Wirkung die Wirkung des Nahrungsergänzungsmittels verbessert. Als Lieferant hochwertiger Nahrungsergänzungsmittel hat sich dieser Hersteller bereits in der Vergangenheit einen Namen gemacht. 

Nahrungsmittelunverträglichkeit macht ausgewogene Ernährung schwierig

Noch nicht nur der Verzicht auf Fleisch oder tierische Produkte kann Nahrungsergänzungsmittel notwendig machen. Auch bei einer Nahrungsmittelunverträglichkeit, beispielsweise einer Laktoseintoleranz oder einer Weizenallergie, kann es zu einem Mangel kommen. Eine stark ausgeprägte Unverträglichkeit des Milchzuckers kann die Ursache dafür sein, dass neben Milchprodukten auch viele verarbeitete Lebensmittel nicht mehr gegessen werden können - obwohl darin keine Milchprodukte vermutet werden. Wer an einer Fructoseintoleranz leidet und kein Obst zu sich nehmen kann, dürfte auch an einem Mangel an Vitamin C leiden. Das wichtige Vitamin ist vor allem in Zitrusfrüchten enthalten, kann aber vom Körper kaum gespeichert werden. Aus diesem Grund ist eine regelmäßige Zufuhr sehr wichtig, die leicht über ein Nahrungsergänzungsmittel hergestellt werden kann. Durch den Depot-Effekt hochwertiger Produkte werden die Nährstoffe nach und nach abgegeben. Der Vorteil: Auch, wenn nur einmal täglich eine Kapsel eingenommen wird, bleibt der Körper über den gesamten Tag hinweg versorgt. 

Studie beweist: Viele ältere Menschen mangelernährt

Ernährungsfachleute machen aber auch auf eine andere Unterschätzte Problematik aufmerksam: Im Alter schwindet oft der Appetit. Viele Menschen essen insgesamt weniger, vor allem aber auch unregelmäßiger - was eine Mangelernährung begünstigt. Häufig werden die Beschwerden dabei falsch interpretiert und auf eine Erkrankung geschoben. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin veröffentlichte jetzt eine Studie, die das Problem der Mangelernährung thematisiert: Dabei wurde festgestellt, das 41 Prozent der Teilnehmer in stationären Einrichtungen sowie 37 Prozent der Patienten, die Pflegediensten betreut werden, mangelhaft mit Nahrungsmitteln versorgt werden - Nahrungsergänzungsmittel können dabei helfen, diese Mangelerscheinungen auszugleichen.


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