Die schönsten Überdachungsformen
06. Juni 2016, 09:15 Uhr
Die Überdachungen von Terrassen und Carports haben sich im Lauf der Jahrzehnte deutlich verändert. Neben dem inzwischen ausgeprägten Sinn für Individualität sind es vor allem Neuentwicklungen und Fortschritte in der Baustoffindustrie, die bei diesen lange Zeit vernachlässigten Dächern völlig neue Möglichkeiten eröffnen.
 Anfangs war die Überdachung als solche entscheidend

In den 1980ern erlebten Carports eine enorme Popularität. Es gehörte schon fast zum guten Ton, einen Carport auf dem Grundstück zu haben. Schließlich waren Carports neu und modern. Allerdings waren die verschiedenen Modelle nicht einfach nach Herstellern oder Modellen zu unterscheiden: ein Holzrahmengestell mit Flachdach. Diese breiteten sich schnell auch als Terrassendächer aus. Viele Hausbesitzer mussten sich bis dahin noch um buchstäblich selbst gebaute Lösungen bemühen. Mit dem Aufkommen der Carports sollte sich das ändern, denn die Bausätze eigneten sich genauso gut für Terrassenüberdachungen.

Inzwischen werden diese Überdachungen ästhetisch ansprechend und individuell geplant

Doch immer mehr sehnten sich Hausbesitzer nach mehr Individualität. So kamen neben den weitverbreiteten Flachdächern nun auch Pultdächer und Satteldächer hinzu. Außerdem wurden die Materialien immer vielfältiger. Heute ist die Auswahl an Vordächern, Carport und Terrassenüberdachungen so groß wie nie zu vor:

- begrünte Dächer
- Ziegeldächer
- bisherige Flachdächer aus Holz und mit Dachpappe
- Kunststoffdächer aus Acrylglas und Polycarbonat
- echte Glasdächer

Kunststoff- und Echtglasüberdachungen

Insbesondere Überdachungen aus Glas und Kunststoffen wie Acryl oder Polycarbonat erfreuen sich großer Beliebtheit. Das hat seine Gründe. Bei den genannten Kunststoffen kam es zu herausragenden Entwicklungen. Doppelstegplatten beispielsweise sind so konstruiert, dass sie eine bessere Lichtdurchlässigkeit aufweisen als manche Glasdächer.

Gleichzeitig wirkt der doppelte Aufbau wie eine Dämmung: Licht und Sonne dringen durch das Kunstglasdach, nicht aber Hitze und UV-Strahlung. Jedoch können die Acryl- und Polycarbonatplatten so ausgewählt werden, dass sie für die UV-Strahlung durchlässig sind. Bei Überdachungen, die einem Wintergarten ähnlich sind, ist das wichtig, da die UV-Strahlung für Pflanzen lebenswichtig ist. Darüber hinaus sind es optimale Verkleidungen für Gewächshäuser.

Durch die richtige Materialauswahl gibt es nahezu keine Nachteile mehr

Gleichzeitig sind die transparenten Kunststoffplatten extrem langlebig geworden. Die Platten lassen sich maximal an individuelle Anforderungen anpassen. Einzig das Knirschen durch die thermische Erwärmung ist ein Nachteil, der vorkommen kann. Das wird mit edlen Echtglasüberdachungen vermieden, welche als Verbundsicherheitsglas (VSG) in verschiedenen Stärken und Ausführungen zum Einsatz kommen, wie unter Sicherheitsglas bei Steda eindrucksvoll gezeigt wird. Jedoch ist Echtglas nicht UV-durchlässig. Das kann einen Vorteil wie auch einen Nachteil darstellen. Je nachdem kann dieser aber hervorragend durch den Einsatz des jeweiligen Kunststoffglases vermieden werden.

Die formschönsten Überdachungen bestehen aus Echtglas, Acryl oder Polycarbonat

Doppelstegplatten werden wie herkömmliche Platten verlegt, müssen aufgrund der enormen Hitze, die an der Oberseite entstehen kann, jedoch bestimmten baulichen Auflagen folgen. Außerdem sind die Stege sichtbar, sodass ein Dach ein Plattenmuster bildet. Echtglasüberdachungen bestehen dagegen je nach Größe der Fläche aus nur einer Platte, die sich verschieden befestigen lässt. Hier gibt es elegante und eher praktische Lösungen - für jeden Geschmack die passende Konstruktion. Die Überdachungen aus Glas und transparenten Kunststoffen gehören längst zu den schönsten Überdachungsformen, die für Vordach, Carport und Terrasse möglich sind. Vor allem die Tatsache, dass auch Wärmeentwicklung und UV-Strahlung unter diesen Dächern gezielt eingestellt werden können, sorgt für zusätzliche Popularität und einen hohen Nutzwert.

 



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