Mit eSports Geld verdienen – so geht`s
02. Juni 2016, 11:12 Uhr
Die Zeiten, in denen Sport nur in der Turnhalle oder auf dem Sportplatz stattgefunden hat, sind vorbei. Dank des Internets sind vor allem junge Menschen vom eSport begeistert – sich seinen Gegnern am PC oder der Konsole zu stellen, um sie online zu schlagen. Dabei geht es heute nicht mehr nur darum, gegen die Klassenkameraden zu spielen, sondern es ist eine ganze Industrie daraus entstehen inklusive Ruhm, Ehre und hohen Preisgeldern.
Das Ziel: Ruhm und ein hoher Verdienst

Wer es schafft, sich nach oben hervorzuarbeiten, kann mit professionellem Gamen sehr gut seinen Lebensunterhalt bestreiten. Bei der Weltmeisterschaft in League of Legends in 2015 in den USA hat der erste Platz ein Preisgeld in Höhe von 1.000.000 Dollar erhalten, für den zweiten Platz gab es 250.000 Dollar.

Neben dem Geld spielt aber noch ein anderer Faktor eine wichtige Rolle, warum eSports für viele Gamer so faszinierend ist: Die Bekanntheit, die sie erreichen, wenn sie einen gewissen Status erreicht haben. Genauso wie es heute Blogger oder Youtube-Stars gibt, die von ihren Fans im Internet gefeiert und auf der Straße um Autogramme gebeten werden, ist dies bei Gamern nicht anders.

Der Spanier Samuel de Luque ist leidenschaftlicher Spieler von Minecraft und teilt seine Tipps und Tricks auf seinem Youtube-Kanal Vegetta777. Mit ungefähr 14 Millionen Abonnenten (Stand Juni 2016) hat er nicht nur eine unglaubliche Menge an Menschen, die ihm täglich folgen, sondern verdient damit außerdem seinen Lebensunterhalt: Bis zu 8,5 Millionen Dollar nimmt er über Youtube ein.

Allerdings ist nicht nur die Karriere als Profi interessant für viele Gamer, um Geld zu verdienen. Sie setzen ihr Wissen, dass sie über die Szene erlangt haben, außerdem in eSports Wetten bei Tipbet ein.

Erste Schritte in Richtung Profi-Gamer

Doch wie schafft man es überhaupt in die heiligen Hallen, um sich dort gegen andere erfolgreiche Spieler zu beweisen?
  1. Wer nur ein bisschen zocken will, ist beim eSport falsch aufgehoben. Es ist notwendig, dass die Spieler sich ihrer Sportart verschrieben haben und sie mit Leidenschaft ausführen. Es ist wie bei jedem anderen Profisport: Trainieren, trainieren und trainieren.
  2. Gamer, die die ersten Schritte in Richtung Professionalität gehen wollen, nehmen an Turnieren teil oder spielen beispielsweise im High-Elo-Bereich. Scouts werden auf diese Spieler aufmerksam, laden sie zu Testspielen ein und fordern sie heraus.
  3. Spieler, die sich bei Testspielen gegen andere Mannschaften bewähren, erhalten mit etwas Glück einen Platz im Team.
  4. Nun heißt es, sich zu bewähren. Aus Spaß jeden Tag zuhause an der Konsole zu spielen, ist etwas anderes, als vertraglich dazu verpflichtet zu sein. Hinzu kommt der Druck, gewinnen zu müssen, die Abwesenheit von Familie und Freunden und das viele Reisen. Nicht jeder hält diesem Druck stand.


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