Alles Wissenswerte zum Auslandspraktikum
18. Mai 2016, 17:45 Uhr
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Foto: Fotolia/Dirk Vonten
Das Praktikum bezeichnet im Allgemeinen eine zeitlich begrenzte Tätigkeit in einem Betrieb. Meist wird es von Schüler, Auszubildenden oder Studenten absolviert. Es findet eine praktische Weiterbildung und ein Einblick in den jeweiligen Beruf statt.
Sinn und Zweck eines Praktikums ist die Erweiterung und der Ausbau praktischer Fähigkeiten und das Sammeln erster Erfahrungen im Berufsleben. Meist dauert ein Betriebspraktikum zwischen einigen Wochen bis mehreren Monaten. Manchmal ist das Praktikum auch Voraussetzung für den Erhalt einer Lehrstelle oder eines Studiums. Ein Praktikum ist immer empfehlenswert, denn die Auszubildenden erhalten somit einen guten Bezug zur späteren Praxis.

Die Vorteile eines Auslandspraktikums

Häufig werden für verschiedenen Studien oder Ausbildungen auch sogenannte Auslandspraktika gefordert. Auch ist es möglich, ein freiwilliges Praktikum im Ausland zu absolvieren. Dies hat viele Vorteile. Einerseits hat der Praktikant die Möglichkeit, neue Eindrücke im Berufsleben zu erhalten. Andererseits können wertvolle Erfahrungen in den jeweiligen Berufen in anderen Ländern gesammelt werden. Auch der Aufenthalt weit weg vom Elternhaus in einem fremden Land mit fremder Kultur bietet hervorragende Möglichkeiten, seinen Horizont zu erweitern. Der längere Aufenthalt im Ausland ermöglicht die Verbesserung der Sprachkenntnisse des Landes sowie das Kennenlernen von Mentalität, Lebensweise und Kultur. Ein Auslandspraktikum bietet die Möglichkeit, das alltägliche Leben in anderen Ländern kennenzulernen. Einem reinen Touristen bleiben diese Erfahrungen verwehrt.

Die Voraussetzungen für ein Praktikum im Ausland

Es ist fast überall auf der Welt möglich, ein Praktikum zu absolvieren, zumindest in der Theorie. Besonders beliebte Ziele sind alle europäischen Ländern wie beispielsweise Frankreich, Großbritannien, Italien oder Spanien. Aber auch im nichteuropäischen Raum gibt es bevorzugte Ziele wie die USA, Kanada oder auch Australien. Natürlich gibt es auch einige Voraussetzungen, die für ein Praktikum im Ausland vorhanden sein sollten. Besonders wichtig sind vor allem englische Sprachkenntnisse. Aber auch weitere Sprachkenntnisse nicht englischsprachiger Ländern sind insbesondere dann von Vorteil, wenn ein solches Land besucht wird. Sie sind allerdings nicht zwingend erforderlich, erleichtern aber den Start enorm. Hier können sich alle Interessierten eingehend über Wissenswertes und Notwendiges informieren. Wichtig ist vor allem auch die Frage der Krankenversicherung im Ausland, die es unbedingt vorher zu klären gilt. Eine Auslandsversicherung ist da enorm wichtig.

Das Auslandspraktikum als unbezahlte Tätigkeit

Das Auslandspraktikum ist meist eine unbezahlte Tätigkeit im Betrieb. Im Ausland gibt es ebenso weniger Praktikanten in den Unternehmen als in der Bundesrepublik. Aus diesem Grund ist es für ausländische Firmenchefs auch immer interessant, eine entsprechende Bewerbung aus Deutschland zu erhalten. Meist muss zunächst der Eindruck geschaffen werden, dass ein Praktikant in einem Betrieb durchaus etwas leisten und ein positiver Effekt erzielt werden kann. Daher sehen ausländische Firmenchefs einen Praktikanten vor allem als Belastung für ihre Mitarbeiter an und sehen keinen Vorteil für sich. In diesem Zusammenhang ist es von Bedeutung, dass der zukünftige Praktikant einiges an Überzeugungsarbeit leistet. Leider gibt es meist keine Vergütung für die Tätigkeit. Möglich ist jedoch eine Art Bonus, der am Praktikumsende für gute Leistungen vergeben wird. Zu guter Letzt sollte jeder, der ein Auslandspraktikum anstrebt, eine Reiseversicherung in Anspruch nehmen.


 


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