Studie zum Thema Social Media des Digitalvermarkters Tomorrow Focus Media ergeben hat, nutzen die meisten Internetuser (70,9 Prozent) mit einem privaten Account in einem oder mehreren sozialen Netzwerken diesen ausschließlich privat. Die Plattformen Facebook (80,5 Prozent), YouTube (60,9 Prozent) und Xing (28,2 Prozent) sind dabei am beliebtesten.">




Social Media – Wichtige Kommunikationskanäle für Unternehmen
30. März 2016, 08:59 Uhr
Soziale Netzwerke werden vorrangig zu privaten Zwecken genutzt: Wie eine Studie zum Thema Social Media des Digitalvermarkters Tomorrow Focus Media ergeben hat, nutzen die meisten Internetuser (70,9 Prozent) mit einem privaten Account in einem oder mehreren sozialen Netzwerken diesen ausschließlich privat. Die Plattformen Facebook (80,5 Prozent), YouTube (60,9 Prozent) und Xing (28,2 Prozent) sind dabei am beliebtesten.
Neben Neuigkeiten aus aller Welt, informieren Frauen sich mithilfe der sozialen Medien vor allem über Freizeitthemen sowie Ernährung und Gesundheit. Männer interessieren sich neben News am ehesten für Technik und Sport. Doch die Hälfte der Social-Media-Nutzer (50,2 Prozent) nutzt die Plattformen auch, um sich über Unternehmen zu informieren.

Das erhoffen sich Firmen von sozialen Netzwerken

Für mittelständische Firmen sowie große Konzerne bedeutet das: Soziale Netzwerke sind wichtige Marketingkanäle. Von den meisten Unternehmen werden sie als Marketingplattform gesehen, wie Statista zeigt. 30 Prozent erkennen das Web 2.0 als weiteres Kommunikationsinstrument an, um dort zum Beispiel virale Kampagnen zu starten oder bestehendes Werbe- oder PR-Material zu verbreiten. Fast genauso viele (28 Prozent) erhoffen sich dadurch einen engeren Kontakt zu ihren Kunden. Mit nur wenigen Klicks können Inhalte schneller, einfacher und kostensparender an eine breite Masse gesendet werden als zum Beispiel per Telefon. Knapp ein Viertel (24 Prozent) verspricht sich, mithilfe der sozialen Medien bekannter zu werden. Jeder zehnte Betrieb möchte damit seinen Umsatz steigern, und ein Prozent wickelt darüber den Kundensupport ab.

Auf Mitarbeitersuche im Web 2.0

Auch für die Rekrutierung neuer Mitarbeiter sind soziale Netzwerke hilfreich. Stellenangebote können bei Facebook beispielsweise verlinkt werden. Bestehende Fans teilen den Post und verbreiten die Ausschreibung so an Freunde und gegebenenfalls auch an Freundesfreunde. Auf der Videoplattform YouTube lässt sich mit kleinen Filmen und Clips, die
  • Fallbeispiele,
  • Mitarbeitervorstellungen,
  • Produktvorstellungen,
  • Experteninterviews oder
  • Tutorials
beinhalten, Kontakt zum neuen Angestellten oder Kunden knüpfen. Auf dem Jobportal Xing haben Unternehmen, wie hier Horbach, zudem die Möglichkeit, ein ausführliches Unternehmensporträt abzubilden, Neuigkeiten zu posten oder potenzielle Mitarbeiter gezielt anzusprechen.

Externe und interne Kommunikation über soziale Netzwerke

Drei Viertel aller deutschen Unternehmen setzen laut einer repräsentativen bitkom-Studie von 2015 Social Media ein. Dabei steht nicht nur die externe Kommunikation, wie Kunden- und Neukundenansprache, im Fokus, sondern auch interne Kommunikation, etwa der Austausch unter Mitarbeitern. Die unkomplizierte Kommunikation erleichtert die Zusammenarbeit, beschleunigt den Informationsfluss und ersetzt zunehmend das Intranet.

Gerade Unternehmen aus der Dienstleistungsbranche haben Facebook, Xing und Co für sich entdeckt: Mehr als acht von zehn Unternehmen (84 Prozent) nutzt soziale Netzwerke. Bei Betrieben im Handel sind es 73 Prozent, bei Industrieunternehmen 70 Prozent. Dabei ist es unerheblich, wie viele Mitarbeiter das Unternehmen hat: Bekannte Marken und Konzerne sind im Web 2.0 ebenso vertreten wie kleine Start-ups, um von der großen Reichweite zu profitieren.


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