Fließendes Trinkwasser ist keine Selbstverständlichkeit
15. Februar 2016, 08:59 Uhr
Trinkwasser ist neben Sauerstoff der wichtigste Stoff auf der Erde, um das Überleben der Menschen zu sichern. Nur etwa zwei Prozent der gesamten Wasservorräte auf unserem Planeten bestehen aus Süßwasser. Davon ist nur eine einstellige Prozentzahl zur Nutzung als Trinkwasser erreichbar. Während in Europa und Nordamerika die Versorgung noch als gesichert gilt, sprechen Schätzungen von einem Drittel bis zur Hälfte der Weltbevölkerung, die unterversorgt ist. Die Weltgesundheitsorganisation definiert als Mindestbedarf zum Überleben pro Person zwanzig Liter sauberes Trinkwasser täglich. Der Durchschnittsbedarf in Deutschland beträgt etwa hundert Liter mehr und gehört damit zu den niedrigsten Verbrauchswerten Europas und Nordamerikas.
Wo das Trinkwasser herkommt

Die natürlichen Trinkwasservorräte befinden sich in Flüssen, Quellen, Seen und im Grundwasser. Dazu kommen Gletscherabschmelzungen, die Flüsse versorgen, Regen und unterschiedliche Oberflächenwasser wie in Sümpfen und an Ufern von Gewässern. Gewonnen wird es durch Brunnen und Pumpsysteme, die eine saubere und effektive Förderung gewährleisten müssen. Die Förderung und der Transport für die hohen Verbrauchsmengen in Europa und Nordamerika sind noch gesichert. In anderen Teilen der Erde verliert sich ein großer Förderungsanteil durch technische Unzulänglichkeiten wie undichte Leitungen und kontaminierte Leitungen. Dazu kommt eine ungleiche geografische Verteilung der Wasservorräte. Wüsten und wüstenähnliche Regionen dehnen sich aus und erschweren die Trinkwassergewinnung. 

Welche Kriterien Trinkwasser erfüllen muss

Kein menschlicher und tierischer Organismus überlebt mehr als zwei Tage ohne die Zufuhr von Trinkwasser. Als Voraussetzungen und Eigenschaften sind definiert, dass es bakterienfrei, geruchslos, geschmackneutral und durchsichtig sein muss und einen wissenschaftlich definierten Mineralstoffanteil besitzen muss. Da die natürlichen Ressourcen für den Verbrauch in Industrieländern nicht ausreichen, muss auch bereits "gebrauchtes" Süßwasser wiederverwendet werden. Um es in den Zustand der gesundheitlichen Unbedenkbarkeit zurückzuversetzen, kann das verunreinigte Wasser durch Beutelfiltergehäuse von amazonfilters geleitete werden. Die Siebfiltereinheiten mit angepassten Perforierungsgrößen filtern die giftigen Schwemm- und Schmutzstoffe aus. Ein vollständiges Entleeren und Reinigen sorgt für die anhaltende erforderliche Effektivität und Hygiene während des Filtervorgangs.

Welche Gründe die Wasserknappheit beschleunigen

Weltweite Studien und statistische Auswertungen sprechen von fünf Hauptgründen, die das Risiko einer Wasserknappheit in der Zukunft begünstigen. Aufgrund des Bevölkerungswachstums verbrauchen immer mehr Menschen mehr Wasser. Als Folge, die schon heute auf den weltweiten Verbrauch regional erreicht ist, wird mehr Wasser verbraucht, als die Natur wieder bereitstellen kann. Von den beschränkten Vorräten wird ein nicht unerheblicher Teil irreparabel verschmutzt. Neben Industrie- und Haushaltsabfällen gehören auch kriegerische Auseinandersetzungen und politische Konflikte zu den Ursachen. Verschwendung durch technische Unzulänglichkeiten bei der Wassergewinnung gehört dazu und die Vernichtung von Wasserressourcen durch die Erderwärmung und damit verbundene Gletscher- und Polareisschmelze.

Wirtschaftliche Auswirkungen

Die Unverzichtbarkeit von fließendem Trinkwasser betrifft nicht nur Menschen unmittelbar, sondern gilt auch in der Land- und Viehwirtschaft. Nicht in allen Fällen steht in der Wirtschafts- und Umweltpolitik die Versorgungssicherheit im Vordergrund. Das Prinzip der Allmende, die Trinkwasser als Allgemeingut definiert und damit einem Menschenrecht gleichstellt, wird vielerorts zunehmend von wirtschaftlich geprägten Überlegungen verdrängt. Die Kosten für den Aufwand der Trinkwasserversorgung sprengen immer häufiger den Rahmen öffentlicher Kassen. Aus diesem Grund sind viele öffentliche Versorger auf dem Weg, die Trinkwasserversorgung zu privatisieren.

 



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