Weniger Stromverbrauch im Kühlschrank – 5 Tipps
10. Februar 2016, 13:52 Uhr
Vor allem ältere Kühlschränke zählen heute immer noch zu den Geräten, die im Haushalt relativ viel Strom verbrauchen. Die meisten Hersteller legen heute aber großen Wert darauf, stromsparende Geräte auf den Markt zu bringen. An der Saar-Uni entwickeln Forscher zudem eine neue Möglichkeit, um umweltfreundlich zu kühlen. Wichtig für den Einzelnen ist es aber weiterhin, sein eigenes Handeln zu überdenken und im Alltag Strom zu sparen.
Forschungen um neue Kühlmethode
Die Forschungen an der Saar-Uni scheinen vielversprechend zu sein: Durch den Einsatz von Formgedächtnis-Legierungen ist es bei dieser Kühlmethode möglich, ohne klimaschädigende Kühl- und Kältemittel auszukommen. Außerdem ist der Energieverbrauch bei dieser Methode geringer als bei bisherigen Methoden, trotzdem lässt sich die Temperatur um ungefähr 20 Grad senken.
Bis es soweit ist, dass solche umweltfreundlichen Kühlschränke im Handel erhältlich sind, wird allerdings noch einige Zeit ins Land ziehen. Um die Umwelt weiterhin zu schonen, ist es wichtig, Strom zu sparen. Auch der Wechsel auf einen Anbieter mit Ökotarifen ist hilfreich.

Tipps in der Küche schnell und einfach umsetzen
Im täglichen Gebrauch mit dem Kühlschrank ist es leicht möglich, durch ein paar einfache Veränderungen Energie zu sparen.
  1. Wie alt ist der Kühlschrank in der heimischen Küche? Vor allem bei älteren Geräten bietet es sich an, den Stromverbrauch zu überprüfen. Strommessgeräte sind im Baumarkt für wenige Euro erhältlich und werden über die Steckdose mit dem Kühlschrank verbunden. Da der Kühlschrank tagsüber häufiger geöffnet wird, ist der Stromverbrauch in diesen Stunden höher als nachts. Es bietet sich daher an, eine 24-Stunden-Messung durchzuführen, um einen Durchschnittswert zu erhalten.
  2. Wer sich einen neuen Kühlschrank gönnt und den alten in den Partykeller stellt, sollte ihn nur einschalten, wenn er tatsächlich in Benutzung ist. Ihn dort wenige Stunden vor einer Feier einzuschalten, reicht völlig aus, um Getränke und Salate auf die gewünschte Temperatur zu bringen.
  3. Generell ist bei der Wahl des Standortes darauf zu achten, dass der Kühlschrank nicht direkt neben dem Herd oder der Geschirrspülmaschine steht. Dadurch steigt die Umgebungstemperatur und der Kühlschrank muss dagegen arbeiten. Ein höherer Energieverbrauch ist die Ursache. Der gleiche Effekt entsteht übrigens, wenn der Kühlschrank in einer Ecke der Küche steht, in die die Sonne direkt strahlt.
  4. Wie dicht sind die Türen? Am Eisfach besteht schnell die Gefahr, dass sich Eis bildet und die Klappe dadurch nicht mehr zu 100 Prozent schließt. Kälte tritt aus und das Kühlaggregat arbeitet verstärkt, um die niedrige Temperatur zu erreichen. Wichtig ist daher, den Kühlschrank regelmäßig zu enteisen. Zusätzlich ist es aber notwendig, die Dichtungen an der Tür zu überprüfen. Sind sie im Laufe der Jahre porös und spröde geworden, ist es Zeit, sie zu erneuern.
Zwischendurch den Kühlschrank auszuwischen und die Lebensmittel richtig in ihre passenden Temperaturzonen einzusortieren, ist eine weitere Möglichkeit, um Strom zu sparen. Bleibt das Gerät dabei länger geöffnet, ist es ratsam, ihn in dieser Zeit auszuschalten.


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