Diese Nährstoffe benötigt das Haar
01. Februar 2016, 13:57 Uhr
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Die Ernährung kann großen Einfluss auf das Haarwachstum nehmen. Damit die Haarfollikel richtig arbeiten können, müssen alle benötigten Vitamine, Spurenelemente, Nährstoffe und Mikronährstoffe ausreichend vorhanden sein. Dies ist über die Ernährung zu beeinflussen. Fasten, Darmerkrankungen, Essstörungen oder eine einseitige Ernährung sind mögliche Gründe für eine mangelnde Biostoffversorgung. Gleichzeitig führt der Anbau auf nährstoffarmen Böden führt zusammen mit der Anwendung von Dünger dazu, dass Gemüse und Obst nicht mehr die ursprüngliche Menge an Nährstoffen aus dem Boden aufnehmen, sodass ein Nährstoffausgleich durch die Ernährung erschwert wird.
Vitamine entscheidend für Beschaffenheit und Wachstum der Haare

Vitamin C agiert zusammen mit Kupfer und Eisen, ein Mangel kann vor allem bei Männern zu diffusem Haarausfall führen. Das Vitamin C ist an der Beschaffenheit der Haarstruktur beteiligt. Eisen kann sich durch Vitamin C an Hämoglobin binden und so in die Zellen transportiert werden. Damit gelangt das Eisen auch in die Haarwurzel. Die Ascorbinsäure (Vitamin C) trägt auch zur Zellstärkung im Haarschaft bei.

Vitamin B oder besser Vitamin B-Komplexe, sind für die Beschaffenheit von Nägeln, Haaren und Haut zuständig. Ohne sie kann der Körper die entscheidenden Stoffe Kollagen und Kreatin nicht bilden. Sie regeln die Talgproduktion, wirken entzündungshemmend und sorgen so auch für eine gesunde Kopfhaut. Auch aktivieren die B-Komplexe Stoffwechselvorgänge und damit auch die in den Haarwurzeln. Bei einer Erkrankung von Niere oder Darmtrakt kann die Aufnahme erschwert sein, Gleiches gilt für bestimmte Medikamente.

Vitamin A ist relevant für das Haarwachstum und das Sehvermögen. Beim Haarwachstum ist es mit der Fettsynthese in den Haarfollikeln beteiligt. Dies hält den Haarschaft geschmeidig und gesund. Eine Überdosierung von Retinol (Vitamin A) kann als Vergiftungsfolge aber auch zu Haarausfall führen. Die Dosis liegt bei ca. 1,5 mg/Tag.

Vitamin H, besser bekannt als Biotin, ist entscheidend an der Hautstruktur und Haarstruktur beteiligt. Die Haarschuppen und Hautschuppen schließen sich eng zusammen und führen zu geschmeidiger Haut bzw. splissfreiem Haar. Biotin verleiht dem Haar Kraft und Glanz. Gleichzeitig beugt es Entzündungen der Haut vor und sorgt damit für gesunde Haarwurzeln.

Mehr zur Wirkung von Vitamen: http://www.121doc.de/haarausfall- ursachen.html#Ursache%204:%20Ern%C3%A4hrungsbedingter%20Haarausfall%20bei%20M%C3%A4nnern

Wichtige Spurenelemente für das Haar

Kupfer ist wichtig für die Haarbildung, wenn dem Körper zu wenig zugeführt wird oder aufgrund von Zink, Kalzium und hoher Eiweißzufuhr an der Resorption gehindert wird, dann kommt es zu dünnem, leicht abbrechendem Haar und langfristig zu Haarausfall. Außerdem ist Kupfer für die Pigmentierung wichtig.

Zink aktiviert Enzyme, die eine schnelle Zellbildung ermöglichen und so das Haarwachstum fördern. Außerdem ist Zink an der Gesundheit der Haut und damit der Kopfhaut beteiligt. So schützt Zink die Haarwurzeln vor Entzündungen.

In Abhängigkeit mit Vitamin C ist Eisen durch den Sauerstofftransport in alle Körperzellen auch für das Haar ein Energielieferant.

Mehr zu Spurenelementen: http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/haarausfall/vorbeugung/powerstoffe-fuer-die-haare- ernaehrung_id_2128259.html

Jod und andere Nährstoffe

Obwohl der Körper sehr wenig Selen benötigt, wirkt sich ein Mangel immens aus. Selen ist relevant für ein starkes Immunsystem, fungiert als Aktivator von Schilddrüsenhormonen, ist Basis für Peptide und am Zellschutz beteiligt. Für die Haare ist es neben dem Haarwurzelschutz und den Wechselwirkungen von Gesundheit auf Haarstruktur und Wachstum sowie einer intakten Schilddrüse auch für die Pigmentierung zuständig. Bei Mangel kann es zur Aufhellung kommen.

Jod ist essenziell für eine funktionierende Schilddrüse. Wenn hier ein Fehler vorliegt, ist die Hormonproduktion des Körpers gestört und das wirkt sich allumfassend aus. Der Körper schaltet bei einer Unterfunktion auf ein Minimum an Leistung und das führt zu Haarausfall, dünnem und kraftlosem Haar, welches keinen Halt hat.

Neben dem Mangel Vitaminen und Spurenelementen können auch Nährstoffe fehlen. Eiweiß ist als Basis aller Zellen für das Haar unerlässlich. Kreatin, der Stoff, aus dem das Haar ist, wird ebenfalls aus Zellen auf Eiweißbasis gebildet. Nährstoffmangel geht meist einher mit einer Übersäuerung des Körpers.

Mehr zu Selen und Jod: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/haarwachstum-durch-mineralstoffe-ia.html

Diese Lebensmittel sind nur in Maßen zu genießen

Lebensmittel wie Wurst, Alkohol, Käse, Eier, Zucker und Kaffee sollten nur in Maßen konsumiert werden. Oder aber mit basischen und neutralen Lebensmitteln ausgeglichen werden. Wenn der Körper übersäuert ist, kann keine ausreichende Nährstoffresorption stattfinden. Und dieser Zustand führt wieder zu Haarausfall. Das heißt, selbst wenn Lebensmittel gegessen werden, welche den täglichen Bedarf aller Vitamine, Spurenelemente, Mineralien und Nährstoffe decken würden, aber der Körper übersäuert ist, reagiert er, als läge ein Mangel vor. Stress kann ebenfalls zu Übersäuerung führen. Der Körper empfindet Trauer und Schock auch als Stress.

Unterstützung für die Haarfollikel?

Bedingt durch die Gesellschaft lässt sich ein Mangel mit gesunder Ernährung kaum vermeiden.?Trotzdem schafft die Wahl von Bioprodukten eine Abhilfe spurenelementarmer Gemüse und Co.
  • Vitamin B: Hefe, Soja, Innereien, Weizenkleie, Hülsenfrüchte, Vollkorn
  • Vitamin A: Butter, Möhren, Spinat, Brokkoli
  • Eisen: Fleisch und Fisch, Kupfer: Hülsenfrüchte, Vollkorn, Trockenobst
  • Zink: Rindfleisch, Eier, Kartoffeln
Zu beachten ist beim Genuss von Gemüse mit Vitamin A, dass der Körper unbedingt Fett benötigt, um das Vitamin aufnehmen zu können. Eine gesunde Ernährung kann mit natürlichen Ergänzungspräparaten aufgewertet werden. Der Markt bietet Algen, Blütenpollen und Meereskoralle an.

Für eine schöne Haarpracht ist ausreichend Mineralwasser ebenso wichtig wie die genannten Stoffe, die in den Teilungsprozess der Haarfollikel involviert sind. Alkohol hat eine bremsende Wirkung auf den Haarwuchs. Neben Vitaminen zum Einnehmen gibt es Vitamin E als Produkt zum Einmassieren auf der Kopfhaut. Das regt die Durchblutung an und somit die Zellteilung. Rauchen hat den gegenteiligen Effekt. Es vermindert die Durchblutung.

Mehr zum Nährstoffgehalt von Lebensmitteln: http://www.bankhofer-gesundheitstipps.de/haarausfall-stoppen-muss-ich-essen.html


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