Die Azoren auf einer Rundreise erleben
21. Dezember 2015, 16:26 Uhr
Mitten im Atlantik liegen die Azoren. Zu ihnen gehören neun größere Inseln, die alle ihren eigenen Reiz haben. Es lohnt sich also, sie im Rahmen einer Rundreise zu entdecken.
Auch wenn viel vom Azorenhoch geredet wird: Über den Azoren selbst hängen immer ein paar Wolken, es regnet aber eher selten. Diese Wetterlage macht die Inseln nicht unbedingt zum Ziel für einen reinen Strandurlaub. Doch das insgesamt über das ganze Jahr milde Klima lädt zu spannenden Aktivreisen ein.

Besonderheiten einzelner Inseln

Die Azoren sind vulkanischen Ursprungs, erloschene Krater und üppige Vegetation findet man auf allen der neun Inseln. Dennoch haben sie alle ihren eigenen Charakter:
  • São Miguel ist flächenmäßig die größte Insel und hat die meisten Einwohner (133.000). Landschaftlich gibt es hier viel Abwechslung: Kraterkessel mit Seen, sanfte Hügellandschaften, bewaldete Berge und steile Küsten
  • Santa Maria hat ein relativ trockenes Klima und viele geschützte Sandbuchten – hier lohnt sich auch mal eine Auszeit am Strand. Sehr reizvoll: die Blütezeit der Pflanzenwelt im Winter.
  • Terceira ist am meisten von den Vulkanen geprägt, die sich als langgestreckte Bergrücken über die gesamte Insel ziehen. Das schwer zugängliche Inselinnere ist unbewohnt und von wilder Schönheit.
  • Faial ist einerseits für die blauen Hortensienhecken bekannt. Andererseits ereignete sich hier 1958 der letzte Vulkanausbruch auf den Azoren, der eine graue Mondlandschaft im Westen von Faial hinterließ.
  • Auf Pico, der zweitgrößten Insel, liegt der höchste Gipfel der Azoren: der 2351 Meter hohe Berg Pico, der auch Namensgeber ist. Hier gibt es aber noch viele weitere Vulkankrater, in denen kleine Seen liegen.
  • São Jorge ist eine schmale, langgezogene Insel, über die sich eine Bergkette von erloschenen Vulkanen erstreckt. Sehr eindrucksvoll ist die bis zu 300 Meter hohe Steilküste im Norden.
  • Graciosa ist an keiner Stelle höher als 400 Meter. Durch die fehlenden Berge bleiben seltener Regenwolken über der Insel hängen, es gibt hier die meisten Sonnenstunden auf den Azoren.
  • Flores verdankt ihre Namen („Blumen“) der prächtigen Pflanzenwelt. Hier gedeiht alles so gut, weil es auch viel Niederschlag gibt. So schön Flores ist, so wichtig ist die passende wetterfeste Kleidung.
  • Corvo besteht aus einem einzigen großen Vulkankegel. Auf der kleinsten Azoreninsel leben gerade mal 500 Menschen, hier finden Reisende am ehesten Ruhe und Abgeschiedenheit.
Möglichkeiten von Rundreisen auf den Azoren

Wer die Azoren auf einer Rundreise erkunden will, hat mehrere Möglichkeiten, die verschiedenen Inseln zu bereisen. Soll der Urlaub nicht individuell geplant werden, bieten Reiseveranstalter, wie unter TUI-Wolters.de einzusehen, für die meisten Ansprüche das passende Programm:
  • Kreuzfahrten steuern mehrere der Inseln an und bieten Gelegenheiten für Landgänge.
  • Bustouren zu den schönsten Zielen der Azoren. Der Transfer zwischen den Inseln erfolgt per Flugzeug.
  • Auf Wandertouren die schönsten Küsten und Vulkankegel mehrerer Inseln entdecken.
  • Mit dem Auto: Auf jeder Insel wartet ein Mietwagen, mit man dem problemlos zu Zielen in der Natur und an den Küsten gelangt.


Teilen und diskutieren

Kommentieren Sie diesen Beitrag über Facebook, Twitter oder Google+:

FACEBOOK
GOOGLE+
TWITTER





Anzeige



Anzeige
Neu für Vereine:
SaarZeitung

Termin melden

Text schicken


ANZEIGE
Beilagen






Anzeige