Viagra für die Frau – Lustpille für mehr Libido
02. Juli 2015, 16:18 Uhr
Die sexuelle Unlust kann mit dem Viagra für die Frau bald der Geschichte angehören. Bei den Männern sind es meist die Erektionsstörungen der Störfaktor. Sie haben zwar Lust auf Sex, aber es klappt eben nicht so. Dieser Zustand kann meist mit Viagra® behoben werden.
Bei den Frauen ist es umgekehrt. Sie leiden oftmals unter sexueller Unlust. Abhilfe ist auch hier in Sicht. Es handelt sich um das Viagra für die Frauen. Dennoch ist es bald so weit. In Kürze wird davon ausgegangen, dass die Lustpille für die Frau in den Vereinigten Staaten bald auf dem Markt ist. Denn die Mehrzahl der Sachverständigen waren der Auffassung, dass das Nutzen des Medikamentes ein höheres Gewicht hat.
 
"Pink Viagra"
 
Umstritten ist die Viagra für die Frauen. So wurde die Zulassung bereits zwei Mal von der Behörde abgelehnt. Obwohl 11.000 Frauen dieses Medikament getestet haben. Die Studie gab hierzu die Pille mit dem Wirkstoff und Placebos an die Probandinnen aus.
 
Abschließen wurde bereits 2013 von der FDA der signifikante Effekt auf die Libido (lateinische Bezeichnung für Lust) bei täglicher Einnahme bestätigt. FDA (Food and Drug Administration) ist in den Vereinigten Staaten die behördliche Lebensmittelüberwachungs- und Arzneimittelzulassungsbehörde.
 
Die Wirkung der meisten Pillen im Bereich der Verbesserung der Sexualität setzt erst im Genitalbereich ein. Anders bei der Lustpille für die Frauen. Der Aktionsradius beginnt im Gehirn der Frauen. Ein psychisches Verlangen geht beim weiblichen Geschlecht einer körperlichen Erregung voraus. Erreicht werden soll der Effekt durch den Wirkstoff Flibanserin. Es handelt sich hierbei um einen noch experimentellen Wirkstoff. Entwickelt wurde der zur Behandlung der HSDD. Diese Abkürzung hat die Bedeutung einer hypoaktiven Sexualfunktionsstörungen von Frauen.
 
Das Ziel der Hersteller ist, Serotonin, welches der Stoff Libido senkt, zu unterdrücken. Dadurch soll das Hormon Dopamin, welches die Lust steigert, gefördert werden. Wichtig bei der Steigerung der Lust bei den Frauen ist die Verstärkung der Durchblutung im Genitalbereich. In der Pille für die Frau ist Testosteron enthalten, mit welchem dies erreicht werden kann. Dieses Zusammenwirken soll für einen erregenden Hormonmix im Gehirn Sorge tragen.
 
Das Präparat war Flibanserin wurde ursprünglich als Antidepressivum entwickelt. Lediglich als positiver Nebeneffekt wurde die sexuell stimulierende Wirkung entdeckt. Dieses Präparat wirkt ganz anders als das bereits bekannte Viagra. Freigesetzt werden die Botenstoffe im Gehirn, was zu einer Verstärkung der Lust führt. Dopamin ist ein Glückshormon, dessen Konzentration durch die Einnahme gesteigert wird. Im Blut wird das Noradrenalin angehoben.
 
Pro und Kontra der Pink Viagra
 
Es ist zunächst auf den Zusammenhang zwischen dem physischen und psychischen Problem der Frauen hinzuweisen. Nur wenn dieses im Einklang therapiert wird, kann das Viagra für die Frau die gewünschte Wirkung erzielen.
 
An erster Stelle bei den psychischen Faktoren ist der Leistungsdruck zu nennen. Physische Ursachen sind bei Schmerzen während des Geschlechtsverkehrs zu sehen. Meist ist es eine Scheidentrockenheit, die hierfür verantwortlich zu machen ist. Sie kann unterschiedliche Ursachen haben. Zumindest ist klar, dass die Pink Viagra, diesen Zustand positiv beeinflusst.
 
Zunächst zu den Nachteilen, die in den zu erwartenden Nebenwirkungen zu sehen sind. Anders als bei Viagra, die nur dann eingenommen wird, wenn Geschlechtsverkehr gewollt ist, muss die kleine rosa Pille jeden Abend eingenommen werden. Beobachtet wurden nach der regelmäßigen Einnahme Schwindelanfälle. Einige der Frauen neigten verstärkt zu Depressionen.
 
Weitere Nebenwirkungen von Flibanserin sind verstärkte Müdigkeit. Jedoch war der Kritikpunkt, welcher im Fokus der FDA stand, dass die Einnahme zu Ohnmachtsanfällen führen kann. Verstärkt werden diese Nebenwirkungen in Kombination mit Alkohol. Es ergibt sich ein erhöhtes Verletzungsrisiko. Dies waren auch die Gründe, weshalb es schon zwei Mal zu einer Ablehnung des Mittels kam.
 
Bei den Vorteilen ist an erster Stelle zu nennen, dass die Leidenschaft von Paaren wiederbelebt werden kann. Deshalb können es viele Frauen nicht verstehen, weshalb die Lustpille nicht endlich zugelassen wird. Eines ihrer Argumente ist in diesem Zusammenhang auch die Gleichberechtigung. Durch die Verbesserung der Durchblutung der Genitalien und die Optimierung der Feuchtigkeit im Scheidenbereich führt zu einer Luststeigerung.
 
Fazit
 
In jedem Fall ist abzuwarten bis das Viagra für die Frau von offizieller Stelle zugelassen wurde. Nur so ist sichergestellt, dass die möglichen Nebenwirkungen medizinisch vertretbar sind. In das Sexleben kommt wieder Schwung, was sich die gesamte zwischenmenschliche Beziehung positiv auswirkt. Zu beachten sind die Herstellerhinweise (Einnahme in Zusammenhang mit Alkohol).


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