Haarausfall vorbeugen – Tipps für die richtige Haarpflege
23. Februar 2015, 16:04 Uhr
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Kämmen, Waschen, Stylen - was ist eigentlich gesund? Foto: Nastiamed
Haarausfall bedeutet für Frauen und Männer gleichermaßen auch einen gewissen Verlust des Selbstwertgefühls. Um Haarausfall vorzubeugen ist auch die richtige Pflege entscheidend – wir haben die besten Tipps zusammengefasst.
Ob Mann oder Frau – eine kräftige Haarmähne ist vielen wichtig, denn sie steht für Vitalität, Jugend und Erfolg. Doch viele Faktoren können die Haare schwächen und Haarausfall begünstigen. Umso schwerer ist es dem Verlust der Haarpracht entgegenzuwirken. Worauf muss Mann oder Frau nun eigentlich bei der Haarpflege achte?
 
Bürsten
Haare bürsten klingt sehr einfach, doch bereits hierbei kann man viel falsch machen, das fängt schon mit der Bürste an. Eine gute Bürste verfügt über abgerundete, weiche Borsten. Die Borsten sollten bei dünnem Haar sehr eng stehen und bei dicken Haar weiter auseinander. Auch beim Kamm sind der richtige Abstand der Zinken und die abgerundete Form entscheidend um die Haare nicht zu strapazieren. Natürlich belassenes Haar kann ruhig öfter gebürstet werden, damit sich der Talg der Kopfhaut als Schutzschicht um die Follikel verteilt. Wer viele Stylingprodukte verwendet oder das Haar regelmäßig färbt, sollte auf ständiges Bürsten verzichten um die Haare nicht noch zusätzlich zu belasten. Außerdem gilt, nicht nur die Haare auch die Bürsten müssen gewaschen werden, damit sich keine Keime bilden.
 
Waschen
Bei normalem Haar reicht es vollkommen aus, diese zwei bis drei Mal in der Woche zu waschen. Bei fettigem Haar kann alle zwei Tage auf mildes Shampoo zurückgegriffen werden. Vor dem Waschen jedoch unbedingt immer die Haare durchbürsten, so werden Rückstande von Haarspray und Co. gelöst und ein Verheddern beim Waschen verhindert. Einen walnussgroßen Klecks Shampoo mit lauwarmen Wasser in die Kopfhaut massieren und anschließend gründlich ausspülen, damit keine Shampoo-Rückstände die Haare belasten. Kurz mit kaltem Wasser nachspülen und das Haar mit dem Handtuch vorsichtig trocken tupfen. Die Haare nicht rubbeln, sondern tupfen um die Schuppenschicht nicht zu beschädigen. Mit einem groben Kamm kann das nasse Haar langsam von unten nach oben durchgekämmt werden.
 
Föhnen
Zu viel direkte, heiße Luft kann das Haar austrocknen, daher ist grundsätzlich das Lufttrocknen der Haare gesünder als Föhnen. Doch beim richtigen Umgang mit dem Föhn muss auf das hilfreiche Gerät nicht verzichtet werden. Zuvor die Haare mit dem Handtuch trocken tupfen und etwa 15 Minuten unter dem Tuch trocknen lassen. Danach kann das Haar auf niedriger Stufe aus etwas 15 cm Entfernung geföhnt werden. Dabei wird der Föhn vom Ansatz zu den Spitzen geführt. Ist das Haar fast trocken, kann auch auf eine höhere Stufe geschaltet werden. Eine hohe Wattzahl des Föhns sorgt für eine schnellere Trocknung der Haare ohne starke Hitze. Spezielle Hitzesprays können die Haare zusätzlich schützen. Nach dem Föhnen sollte das Haar zunächst abkühlen, bevor es noch einmal durchgebürstet wird.
 
 
Pflegeprodukte
Shampoos, Conditioner, Haarkuren, Haarsprays und und und. Zahlreiche Pflege- und Stylingprodukte bevölkern die Supermarkt-Regale. Für die Auswahl gibt es nur ein paar wichtige Regeln zu beachten. Immer auf ein mildes Shampoo zurückgreifen. Nur besonderes Haar, wie fettiges oder schuppiges Haar, benötigt Spezialshampoos. Auf Silikone in den Pflegeprodukten unbedingt verzichten. Stylingprodukte sollten mit einem Haarpeeling etwa einmal im Monat vollständig aus dem Haar entfernt werden. Für die regelmäßige Pflege reicht ein Conditioner, der ein kurzfristiges Schutzschild bildet und die Haare kämmbarer macht. Länger halt eine Haarkur, die sich zudem auch positive auf die Kopfhaut auswirken kann. Lassen sich die Haare nach dem Waschen nur schwer entwirren, ist das ein natürliches Zeichen für die Notwendigkeit einer Kur.
 
Wetter
Wind, Kälte und Sonne können den Haaren schaden. Daher sind im Sommer und Winter besondere Haarpflegetipps zu beachten. Im Sommer sollten die Haare möglichst mit Hüten vor der Sonne geschützt werden. Aber auch UV-Schutz Sprays und Spülungen können beim Sonnenschutz helfen. Bei Badebesuchen sollte das Haar nicht in der direkten Sonne getrocknet und eventuelle Chlor- oder Salzwasserrückstände gründlich ausgespült werden. Im Winter setzen Kälte, Wind und stickige Mützen dem Haar zu. Unter der Wollmütze bekommt das Haar nicht genügend Sauerstoff. Gleichzeitig strapaziert der heftige Wechsel von nasser Kälte und trockener Wärme der Heizung die Haare zusätzlich. Regelmäßiges Lüften sorgte für eine angenehme Raumluft. Die Mütze schon vor dem Verlassen des Hauses aufzusetzen verhindert den krassen Temperaturwechsel.
 
Haarausfall Ursachen - www.121doc.de
Haarausfall Therapie - Apotheken Umschau


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