Müllentsorgung soll günstiger werden

Saarbrücken


18. Februar 16:59
Der Entsorgungsverband Saar (EVS) wird die Gemeinschaft der saarländischen Müllgebührenzahler ab dem Jahr 2011 um rund zehn Millionen Euro entlasten können. (Veröffentlicht am 18. Februar 16:59)
Das ist das Ergebnis neuer vertraglicher Vereinbarungen zwischen dem EVS und dem Betreiber der Müllverbrennungsanlage von Neunkirchen, Eon Energy from Waste (EEW), vormals Sotec.

Danach spart der EVS bei jährlichen Gesamtausgaben von knapp 80 Millionen Euro für die Müllsparte rund zehn Millionen jährlich ein. Etwa fünf Millionen davon will man durch eine "konventionelle Finanzierung" einsparen, nachdem das bisherige Leasingmodell deutlich teurer gewersen sei. Weitere fünf Millionen will der EVS dadurch erwirtschaften, dass er jährlich rund 70.000 Tonnen weniger Müll an die Verbrennungsanlage in Neunkirchen liefert, was von EEW mit rund 70 Eruo pro Tonne vergütet werden soll. Im Gegenzug erhält der Betreiber der Verbrennungsanlage die gesamten Rechte zur Vermarktung freier Kapazitäten in den Anlagen von Velsen und Neunkirchen. gf


ACHTEN SIE BEIM KOMMENTIEREN AUF DIE NETIQUETTE
UND UNSERE KOMMENTAR-RICHTLINIEN!


comments powered by Disqus





Das könnte Sie auch interessieren
Lebach

Zeugen gesucht: Wer entsorgte Sondermüll an der Michaelschule?

Traktorreifen, Hydraulikfilter und -schläuche sowie Schmutzabweiser für Traktoren sowie Ölbindemittel und Altöl haben Schmutzfinken am Freitag (21.93.2014) an der Michaelschule Lebach abgeladen. Das Umweltamt der Stadt Lebach bittet Bürger um Zeugenhinweise.Mehr
Heidstock

Heidstocker klagen über Vandalismus beim Fastnachtszug

Fastnacht feiern: gerne. Aber bitte ohne Vandalismus, ohne Müll und Scherben in Anwohner-Vorgärten, ohne alkoholbedingte Aggressionen: Das wünschen sich Anwohner des Heidstocker Umzugs für die Zukunft.Mehr
Saarbrücken

Charlotte Britz ist mit der Sauberkeit von Saarbrücken noch nicht zufrieden

Oberbürgermeisterin Charlotte Britz (SPD) ist mit der Sauberkeit der Landeshauptstadt noch nicht zufrieden. Sie finde es „jammerschade“, dass die neue Berliner Promenade bereits mit achtlos ausgespuckten Kaugummis verdreckt werde; die Entfernung dieser Flecken koste nun schon Geld, das man Mehr
Anzeige