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Von   Agentur, 
28. November 2015, 00:00 Uhr

Icomos bricht Lanze für Nachkriegsbauten

Der Erhalt von umstrittenen Nachkriegsbauten in Deutschland ist nach Überzeugung des Internationalen Denkmalrates Icomos von großer gesellschaftlicher Bedeutung. „Denkmale der letzten 50 Jahre sind keine zweiter Klasse“, sagte der Präsident des Deutschen Nationalkomitees von Icomos, Jörg Haspel, in Mainz. In der jüngeren Generation gebe es „einen wahren Nachkriegsmoderne-Hype“. In dieser Zeit sei die Identität des heutigen Europa mit geprägt worden. Daher seien auch ihre Bauten zu erhalten.

Sanierung der Kölner Bühnen immer teurer

Die Sanierung der Kölner Bühnen wird mindestens drei Jahre länger dauern und wenigstens 100 Millionen Euro mehr kosten als geplant. Das aus den 50ern stammende Gebäudeensemble aus Opern- und Schauspielhaus sollte ursprünglich in diesem Monat wieder eröffnen. Zuletzt war Ende 2017 im Gespräch, gestern wurde klar, dass es bis mindestens Ende 2018 wird. Die Verzögerung führe zu Kostensteigerungen von 40 bis 60 Prozent, sagte die neue Oberbürgermeisterin Henriette Reker. Die Sanierungskosten könnten auf mehr als 460 Millionen Euro explodieren.

Architektur für Flüchtlinge in Venedig

Das Deutsche Architekturmuseum (DAM) in Frankfurt wird auf der Architektur-Biennale 2016 in Venedig die Ausstellung „Making Heimat. Germany, Arrival Country“ im Deutschen Pavillon gestalten. Thema ist, was eine gute Ankunftsstadt für Flüchtlinge ausmacht und welchen Beitrag Architektur und Städtebau dabei leisten.

Adele kommt nach Köln, Hamburg, Berlin

Die britische Sängerin Adele (27) kommt im Mai 2016 auf ihrer Europatournee jeweils zu zwei Konzerten nach Berlin, Hamburg und Köln. Der Vorverkauf beginnt am 4. Dezember. Für ihr neues Album „25“ zeichnen sich Rekordverkäufe ab. In Deutschland verkaufte es sich binnen einer Woche 263 000 mal.

Straßburgs Kunstmesseläuft noch bis Montag

Fotokunst ist der Schwerpunkt der noch bis kommenden Montag laufenden 20. Straßburger Kunstmesse „St'Art“. 97 Galerien aus acht Ländern sind vertreten, die meisten aus Frankreich. Die „St'Art“ ist nach der zeitgenössischen Kunstmesse in Paris (Fiac) die zweitgrößte Kunstschau des Landes.

Polanski wird endgültig nicht ausgeliefert

Polen wird Regisseur Roman Polanski endgültig nicht an die USA ausliefern. Die Staatsanwaltschaft legt keine Berufung gegen das Urteil des Krakauer Bezirksgerichts ein. Es hatte Ende Oktober das Auslieferungsgesuch für unzulässig erklärt. Polanski hatte mit der US-Staatsanwaltschaft in den 70ern einen Deal getroffen und eine freiwillige Gefängnisstrafe wegen eines Sexdeliktes verbüßt.

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Das Laute leise erzählen

. „You rebel!“ hat er gleich vorn auf Seite zwei des Begleitbands zu seiner Ausstellung „Habitus“ im Frühjahr drucken lassen. Weiß auf schwarz: Das springt ins Auge. Mehr



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