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So bewerben Sie sich richtig!





Experten-Tipp
So bewerben Sie sich richtig!
27. Mai 2013, 09:17 Uhr
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Foto: PLUSCARD
Egal ob online oder auf dem Postweg - wer das Interesse des potenziellen neuen Arbeitgebers wecken will, sollte bei der Erstellung der Bewerbungsunterlagen einige grundlegende Regeln beachten. Barbara Schindler, Personalreferentin bei der PLUSCARD GmbH, verrät, vorauf es ankommt.
Die PLUSCARD Service-Gesellschaft für Kreditkarten-Processing mbH hat ihren Hauptsitz in Saarbrücken. PLUSCARD übernimmt für Sparkassen und Banken umfangreiche Dienstleistungen rund um Kreditkarten von MasterCard und Visa. Service über dem Standard und persönliche Betreuung sind Leitlinien, die PLUSCARD als wesentlichen Impulsgeber für den Kreditkarten- und Processingmarkt auszeichnen. Das Unternehmen beschäftigt über 300 engagierte Mitarbeiter – Tendenz weiter steigend.

Barbara Schindler ist Personalreferentin bei PLUSCARD und verantwortlich für die Personalauswahl sowie die Personalentwicklung im Unternehmen.

„Eine gute Bewerbung ist einfach und schnörkellos, auf das Wichtige reduziert und durch entsprechende Zeugnisse und Nachweise fundiert“, betont Barbara Schindler.

Beim Anschreiben liegt die Herausforderung darin, auf möglichst einer DIN A4-Seite das Interesse des Personalers zu wecken. Dabei geht es nicht darum, den eigenen Lebenslauf noch einmal auszuformulieren, die Stellenanzeige nachzuerzählen oder Abschnitte mit unnötigen Informationen zu füllen. Letztlich betreiben Sie im Anschreiben Werbung in eigener Sache und sollten herausstellen, ob und inwiefern Sie wirklich für die Stelle qualifiziert sind und einen Mehrwert für das Unternehmen generieren. Kurzum: Es muss hervorgehen, wer Sie sind, was Sie können und warum Sie besonders für die Stelle geeignet sind! Es sollte dabei auf das Anforderungsprofil der Stelle eingegangen und die Eignung durch Beispiele aus entsprechender Berufserfahrung belegt werden.
„Bei der Vielzahl an Bewerbungen, die pro Ausschreibung eintreffen, ist es von enormer Bedeutung, sich bereits im Anschreiben interessant zu machen. Statt mit Floskeln oder leeren Formulierungen zu langweilen, sollte man hervorstechen und sich von seinen Mitbewerbern abheben“, sagt Barbara Schindler.

Wie für das Anschreiben gilt auch für den Lebenslauf, der einen Umfang von 2-3 Seiten keinesfalls überschreiten sollte, diesen auf das jeweilige Anforderungsprofil zuzuschneiden. Eine reine Aufzählung von Karrierestationen ist dabei wenig aufschlussreich, vielmehr sollten diese kurz und stichwortartig umschrieben werden. Von Übertreibungen oder falschen Tatsachen im Hinblick auf persönliche Fähigkeiten, angebliche Tätigkeitsbereiche etc. sollte abgesehen werden – ein erfahrener Personaler wird diese Flunkereien und Defizite aufdecken! Bei Angaben zu Weiterbildungsmaßnahmen oder Zusatzqualifikationen muss hinterfragt werden, ob diese für die Anforderungen des Jobs relevant sind, ansonsten können sie – ebenso wie Hobbies oder Freizeitbeschäftigungen – getrost weggelassen werden.
„Mit Ihrer Bewerbung hinterlassen Sie den allerersten Eindruck! Sie ist die erste Arbeitsprobe und zeigt, wie sorgfältig, strukturiert und letztlich, wie motiviert Sie im Hinblick auf die Stelle wirklich sind“, gibt die Personalreferentin zu bedenken.

Sind die Bewerbungsunterlagen soweit vorbereitet, sollte unbedingt das geforderte Medium zur Übermittlung genutzt werden. Wenn Sie Ihre Bewerbung auf postalischem Wege versenden, lassen Sie die Finger von dreimal gefalteten Mappen und kleben statt klammern Sie Ihr Foto in die rechte Ecke des Lebenslaufes. Das Bewerbungsfoto sollte nur aufgedruckt werden, wenn die Qualität des Druckers dies zulässt! Bei Übermittlung per E-Mail ist jedoch nicht weniger Sorgfalt geboten: Alle Dokumente sollten möglichst in einem PDF der E-Mail angehängt werden. Verwenden Sie eine seriöse Adresse, verzichten Sie auf exotische Dateiformate und checken Sie regelmäßig Ihren Posteingang (auch den Spam-Ordner). „Geben Sie Ihre Unterlagen vor dem Versenden ruhig einer weiteren Person zum Korrekturlesen, bevor Sie sich Ihre Chancen auf ein Weiterkommen durch Tippfehler oder andere Fauxpas verbauen. Haben Sie die Hürde genommen und eine gute Bewerbung abgeliefert, steht einer Einladung zu einem persönlichen Gespräch hoffentlich nichts mehr im Wege“, erklärt Barbara Schindler.
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