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Saarland stärkt IT-Kompetenz in Autoindustrie





Saar-Wirtschaft
Saarland stärkt IT-Kompetenz in Autoindustrie
ur,  16. September 2013, 00:00 Uhr
Das Saarland ist federführend an der Einführung eines neuen Standards in der Automobilindustrie beteiligt. Dabei geht es um die elektronische Abwicklung von Geschäften zwischen kleinen und großen Unternehmen.


 
Das Projekt „CAR4KMU“ wurde auf der weltgrößten Automobilschau IAA in Frankfurt am Saar-Gemeinschaftsstand vorgestellt. Aus dem Saarland ist das regionale Automobilnetzwerk „automotive.saarland“ in das Projekt eingebunden .

Der Hintergrund: Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sind wichtige Akteure im automobilen Zulieferer-, Ersatzteil- Dienstleistungsgeschäft. Die elektronische Kommunikation der Partner indes ist meist noch sehr schwierig, weil große Konzerne andere IT-Plattformen als die kleinen Unternehmen haben. Die Folge: Die Schnittstellen stimmen nicht, die Prozesse dauern zu lange und sind fehlerträchtig. „Genau hier setzt das Projekt an. Es geht um die Optimierung der Prozesse im E-Business“, sagt Holger Kett vom wissenschaftlich federführenden Fraunhofer-Instuitut für Arbeitswirtschaft und Organisation in Stuttgart.

„CAR4KMU“ ist ein vom Bundeswirtschaftsministerium gefördertes Programm im Gesamtvolumen von 500 000 Euro mit einer Laufzeit von zwei Jahren. Auf das Saarland entfallen für die Umsetzung 70 000 Euro. „Wir freuen uns, dass ,saarland.automotive‘ bei diesem wichtigen Projekt zur Verbreitung des neuen E-Business-Standards mit dabei ist“, sagte der saarländische Wirtschaftsstaatssekretär Jürgen Barke (SPD). Zum Start sind auf saarländischer Seite der St. Ingberter Automobilzulieferer Voit sowie TTO, eine Tochter des Saarbrücker IT-Unternehmens Eurodata, dabei.


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