Anzeige
+21°
Anmelden   |   Sie befinden sich hier: Startseite - Wellness
Anzeigensonderveröffentlichung:
Wiesbaden

Langsamer Aufstieg verhindert Höhenkrankheit

Die sogenannte Höhenkrankheit trifft nicht nur Extrembergsteiger. Bereits ab einer Höhe von 2500 Metern über Normalnull droht die lebensgefährliche Krankheit. Ein langsamer Aufstieg, viel trinken und bestimmte Medikamente beugen vor. (Veröffentlicht am 20.01.2012)

Auf dem Weg zum Kilimandscharo

Man muss nicht auf dem Weg zum Gipfel des Kilimandscharo sein, um höhenkrank zu werden. (Foto: Ulrike Koltermann)Foto:

Foto 1 / 1

Schon ab einer Höhe von 2500 Metern über Normalnull droht die mitunter lebensgefährliche Höhenkrankheit. Überwinden Wanderer auch noch mehr als 500 Höhenmeter pro Tag, sind sie besonders gefährdet. Betroffene verwechselten die Anzeichen allerdings oft mit den Folgen der körperlichen Anstrengung und gerieten so in Lebensgefahr, erläutert Prof. Ulrich Fölsch von der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin in Wiesbaden. Klassische Symptome seien Kopfschmerzen, Appetitverlust, Erbrechen, Abgeschlagenheit, Benommenheit oder Schlafstörungen. Sie treten meist in den ersten drei Tagen nach dem Aufstieg auf.

Vorbeugen lässt sich zum einen, indem man weniger als 500 Höhenmeter pro Tag überwindet, zum anderen durch ausreichende Flüssigkeitszufuhr - allerdings kein Alkohol - sowie bestimmte Medikamente, die der Arzt verordnen kann. Wichtig ist auch, keine Arzneien wie das Hustenmittel Codein zu nehmen, die die Atmung verlangsamen. Denn bei zunehmender Höhe sinkt der Luftdruck, und der Körper nimmt über die Atmung weniger Sauerstoff auf.

Wenn Beschwerden auftreten und sich bei einer Rast oder in Ruhelage nicht bessern, müssten Betroffene auf unter 2500 Meter absteigen, sagt Fölsch. Er rät Wanderern, sich vor einer Hochgebirgstour grundsätzlich ärztlich beraten lassen. Herzkreislauf- und Lungenkranke sollten sich prinzipiell nicht in mehr als 2000 Metern Höhe aufhalten. Unbehandelt kann die Höhenkrankheit zum Tod führen.

Artikel drucken
Anzeige

Neueste Kommentare:




Saarbrücker Zeitung Die Saarbrücker Zeitung ist die führende Tageszeitung im Saarland mit elf Lokal- ausgaben. Die SZ ist heute ein modernes Multimediahaus mit Tageszeitung, iPad-Ausgabe und erfolgreichen Web-Auftritten.
Pfälzische Merkur Der Pfälzische Merkur, gegründet 1713, erscheint in der Westpfalz und im Saar- pfalz-Kreis. Er ist eine der ältesten Tageszeitungen Deutschlands. Herausgeber: Zweibrücker Druckerei und Verlagsgesellschaft mbH.
Trierischer Volksfreund Die Tageszeitung Trierischer Volks- freund erscheint in Trier, Eifel, Hunsrück und an der Mosel. Ergänzt wird das Printangebot durch Apps, das Online-Angebot, Dienstleistungen in Logistik, Kommunikation und Werbung.
Lausitzer Rundschau Die Lausitzer Rundschau ist das führende Medienhaus der Lausitz, dessen Medien der Marktplatz sind für Meinungen und Informationen in der Region. Herausgeber: LR Medienverlag und Druckerei GmbH.
bigFM Saarland bigFM Saarland ist der innovative Sender in der Region für eine junge Hörerschaft. Verrückte Aktionen, regionales Programm und Interaktivität mit den Hörern lassen bigFM im Saarland von Jahr zu Jahr erfolgreicher werden.
euroscript International S.A. euroscript, führender Lösungsanbieter im Bereich Content-Lifecycle-Management, bietet Kunden weltweit umfassende Lösungen zur Konzeption, Entwicklung und Unterstützung von Content-Management-Prozessen.
TeleMedia - Telefonbuchverlag / RTV GmbH TeleMedia, der Telefonbuchverlag der Saarbrücker Zeitung, gibt seit mitt- lerweile 15 Jahren in den Verbreitungs- gebieten Saarland, Westpfalz, Mosel-Eifel-Hunsrück und Brandenburg über 50 Telefonbücher heraus.
Saarriva Als größter regionaler Briefdienstleister beliefert saarriva mehr als 700.000 Haushalte in der Region Saar-Mosel. Die Kooperation mit Partnern ermöglicht den nationalen und internationalen Brief- und Paketversand.
RPV Logistik Neben der Logistik der SZ erstreckt sich die Tätigkeit der RPV Logistik auf die Dienstleistungen eines modernen Druckzentrums, Versand- und Objekt- steuerung für SZ-eigene und fremde Verlagsobjekte.
CircIT GmbH Die circ IT ist ein auf IT-Dienstleistungen für Medien spezialisiertes Unternehmen mit Hauptsitz in Düsseldorf und bedient die Bereiche Media, Online, ERP, Infrastruktur, Desktop Services sowie Professional Services.
Die Berliner Medien Service GmbH (BMS) ist eine Tochterfirma der Saarbrücker Zeitung und besteht aus dem Berliner Büro und dem News-Pool. Das Berliner Büro versorgt zahlreiche Regionalzeitungen in Deutschland und Luxemburg mit hochwertiger Parlamentsberichterstattung aus Berlin. Der News-Pool bietet den angeschlossenen Zeitungen Texte, Fotos und Info-Grafiken zu den Themen Auto, Reisen, Computer, Hochschule, Jugend, Haus und Garten, Medizin oder Fitness.
Die Saarländische Wochenblatt Verlagsgesellschaft mbH, kurz SWV genannt, ist mit 15 Wochenspiegel-Titeln im Saarland vertreten.Der SVW gehört mehrheitlich zur SZ-Gruppe. Woche für Woche erhalten alle saarländischen Haushalte fei Haus wichtige Informationen aus ihrem regionalen Wochenspiegel.