Komasaufen kommt bei einem großen Teil der Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Deutschland weiter regelmäßig vor. So stieg der Anteil derer, die sich mindestens einmal im Monat betrinken, bei den 18- bis 25-Jährigen binnen eines Jahres von 37,9 auf 41,9 Prozent im vergangenen Jahr, teilten die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und die Bundesregierung am Freitag (10. Februar) mit. Bei den 12- bis 17-Jährigen sank der Anteil in dem Zeitraum von 16,7 auf 15,2 Prozent. 2004 gaben in dieser Altersgruppe noch 22,6 Prozent an, sich in den 30 Tagen vor der Befragung in einen Rausch getrunken zu haben. Bei den 18- bis 25-Jährigen waren es bei der ersten Erhebung 2004 rund 44 Prozent.
Wollen Eltern das verhindern, müssen sie früh ansetzen. Zwischen 10 und 11 sei das entscheidende Alter, kurz bevor die Pubertät einsetze. Mit 13 oder 14 Jahren würden viele Jugendliche das erste Mal Alkohol trinken. «Das ist die Phase, in der die Würfel fallen müssen», sagte Raphael Gaßmann, Geschäftsführer der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen. Wie sich Eltern in dieser Zeit verhielten, präge das Trinkverhalten junger Erwachsener.
Druck und Drohungen bringen Eltern nicht weiter: «Besser ist es, den Kindern Anreize zu setzen», rät Gaßmann. Das könnte zum Beispiel ein bestimmter Urlaub sein, den die Eltern bezahlen, wenn die Kinder nichts trinken. Torkelt der Nachwuchs aber am Wochenende betrunken in die Wohnung, sollten Eltern das sanktionieren. «Die Party oder das Treffen mit Freunden zu streichen, wirkt.» Als dritte Komponente sollten sich Erwachsene ihren eigenen Umgang mit Alkohol bewusst machen. Viele Eltern unterschätzten ihre Vorbildfunktion: «Kinder sollten nicht mitkriegen, wie sich Erwachsene bis morgens um 6 betrinken.» Denn das vermittele ihnen: Wenn ich erwachsen sein will, muss ich trinken. Und erwachsen zu wirken, sei für Pubertierende ein reizvolles Ziel.
Eltern sollten sich allerdings keinen Illusionen hingeben: Die meisten Jugendlichen trinken vor ihrem 18. Geburtstag das erste Mal Alkohol. Die Kinder selbst an Bier und Schnaps heranführen zu wollen, sollten Eltern in keinem Fall versuchen. «Damit setzten sie eine Spirale in Gang. Wenn sie mit ihrem Kind abends beim Essen ein Bier trinken, erzählt es das am nächsten Tag seinen Freunden, und trinkt mit denen weiter», sagt Gaßmann.
Am wichtigsten sei, wie Eltern mit dem Alkoholkonsum umgingen: «Wenn ihr Kind betrunken nach Hause kommt, können Sie erst einmal nur einen Eimer ans Bett stellen. Aber gleich am nächsten Tag sollten Sie nachfragen: 'Warum hast du das getan?' oder 'Siehst du nicht selbst, dass das eine blöde Idee war?'.» Mutter und Vater sollten in dem Gespräch beide an einem Strang ziehen und klar signalisieren: «Wir akzeptieren dein Verhalten nicht, wir machen das nicht mit.»


































Die Saarbrücker Zeitung ist die führende Tageszeitung im Saarland mit elf Lokal- ausgaben. Die SZ ist heute ein modernes Multimediahaus mit Tageszeitung, iPad-Ausgabe und erfolgreichen Web-Auftritten.
Der Pfälzische Merkur, gegründet 1713, erscheint in der Westpfalz und im Saar- pfalz-Kreis. Er ist eine der ältesten Tageszeitungen Deutschlands. Herausgeber: Zweibrücker Druckerei und Verlagsgesellschaft mbH.
Die Tageszeitung Trierischer Volks- freund erscheint in Trier, Eifel, Hunsrück und an der Mosel. Ergänzt wird das Printangebot durch Apps, das Online-Angebot, Dienstleistungen in Logistik, Kommunikation und Werbung.
Die Lausitzer Rundschau ist das führende Medienhaus der Lausitz, dessen Medien der Marktplatz sind für Meinungen und Informationen in der Region. Herausgeber: LR Medienverlag und Druckerei GmbH.
bigFM Saarland ist der innovative Sender in der Region für eine junge Hörerschaft. Verrückte Aktionen, regionales Programm und Interaktivität mit den Hörern lassen bigFM im Saarland von Jahr zu Jahr erfolgreicher werden.
euroscript, führender Lösungsanbieter im Bereich Content-Lifecycle-Management, bietet Kunden weltweit umfassende Lösungen zur Konzeption, Entwicklung und Unterstützung von Content-Management-Prozessen.
TeleMedia, der Telefonbuchverlag der Saarbrücker Zeitung, gibt seit mitt- lerweile 15 Jahren in den Verbreitungs- gebieten Saarland, Westpfalz, Mosel-Eifel-Hunsrück und Brandenburg über 50 Telefonbücher heraus.
Als größter regionaler Briefdienstleister beliefert saarriva mehr als 700.000 Haushalte in der Region Saar-Mosel. Die Kooperation mit Partnern ermöglicht den nationalen und internationalen Brief- und Paketversand.
Neben der Logistik der SZ erstreckt sich die Tätigkeit der RPV Logistik auf die Dienstleistungen eines modernen Druckzentrums, Versand- und Objekt- steuerung für SZ-eigene und fremde Verlagsobjekte.
Die circ IT ist ein auf IT-Dienstleistungen für Medien spezialisiertes Unternehmen mit Hauptsitz in Düsseldorf und bedient die Bereiche Media, Online, ERP, Infrastruktur, Desktop Services sowie Professional Services.
Die Berliner Medien Service GmbH (BMS) ist eine Tochterfirma der Saarbrücker Zeitung und besteht aus dem Berliner Büro und dem News-Pool. Das Berliner Büro versorgt zahlreiche Regionalzeitungen in Deutschland und Luxemburg mit hochwertiger Parlamentsberichterstattung aus Berlin. Der News-Pool bietet den angeschlossenen Zeitungen Texte, Fotos und Info-Grafiken zu den Themen Auto, Reisen, Computer, Hochschule, Jugend, Haus und Garten, Medizin oder Fitness.
Die Saarländische Wochenblatt Verlagsgesellschaft mbH, kurz SWV genannt, ist mit 15 Wochenspiegel-Titeln im Saarland vertreten.Der SVW gehört mehrheitlich zur SZ-Gruppe. Woche für Woche erhalten alle saarländischen Haushalte fei Haus wichtige Informationen aus ihrem regionalen Wochenspiegel.