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Worauf es beim Rasenmäher ankommt

16.03.2012 13:27
Klicken Sie auf das Bild, um eine größere Ansicht zu erhalten. Hobbygärtner beim Rasenmähen

Meist reicht ein Elektro- oder Akkurasenmäher aus. Aufsitzrasenmäher lohnen sich nur für sehr große Flächen. Foto: Bodo Marks
Er braucht ein auffälliges Kabel, sollte stabil sein und nicht allzu schwer zu schieben: Beim Kauf eines Rasenmähers gibt es einiges zu beachten. Was das ist und wie man eine alte Maschine wieder fit für die Saison macht, erläutert hier ein TÜV-Experte.

Beim eifrigen Rasenmähen kann schnell das Kabel unter der Maschine landen und zerschnitten werden. Daher empfiehlt sich ein Modell mit Kabel in auffälligen Signalfarben wie Rot oder Orange, rät Juan-Luis Fernandez vom TÜV Rheinland in Köln. Auch die Handhabung der Leitung, etwa beim Richtungswechsel am Rasenrand, sollte einfach sein.

Für mittelgroße Rasenflächen sei ein Elektro- oder Akkurasenmäher zu empfehlen, für kleine Grundstücke mechanische Handspindelmäher. Richtige Aufsitzrasenmäher und Traktoren lohnten sich nur für sehr große Flächen, so Fernandez.

Vor dem Kauf sollte man einige Proberunden mit dem Gerät drehen, rät der Fachmann. Der Mäher sollte stabil und handlich sein, beim Vorwärtsgehen in der Bahn bleiben und nicht allzu schwer zu schieben sein. Der Auffangkorb für das Gras lasse sich am besten ganz einfach ein- und aushängen.

Wer seinen alten Rasenmäher nun aus dem Winterlager holt, muss ihn vor dem ersten Einsatz herrichten: Grasreste aus dem Vorjahr werden aus dem Gehäuse entfernt und lockere Schrauben festgezogen. Man sollte auch prüfen, ob das Kabel noch intakt ist. Besonders wichtig ist das Messer: Es müsse fest montiert und scharf sein, erläutert Fernandez.

Vor dem Mähen sollte der Rasen noch auf Steine und Äste abgesucht werden. Geraten diese unter den Rasenmäher, können sie das Gerät beschädigen oder - im schlimmsten Fall - vom Rasenmäher abprallen und zu gefährlichen Geschossen werden.

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