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Kranke Knospen am Rhododendron abbrechen

01.03.2012 15:24
Klicken Sie auf das Bild, um eine größere Ansicht zu erhalten. Rhododendron-Strauch

Kranke Knospen am Rhododendron-Strauch sollten umgehend entfernt werden. Foto: Peter Endig
Aus den Knospen entwickeln sich später die Blüten, die dem Rhododendron seine beeindruckende Farbenpracht verleihen. Verfärben sich diese bräunlich, sollten sie umgehend entfernt werden. Denn dies ist ein Anzeichen für einen Pilzbefall.

Verfärben sich die Knospen am Rhododendron braun oder schwarz, ist die Pflanze von einem Pilz befallen. Dann müssen die Blütenknospen umgehen abgebrochen werden, rät der Pflanzenschutzdienst der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen in Bonn. Sonst entwickelten sich nach einiger Zeit auf den befallenen Knospen die kleinen schwarzen, stachelartigen Fruchtkörper des Pilzes Pycnostysanus azaleae. Die abgebrochenen Pflanzenreste dürfen den Angaben zufolge nicht auf den Kompost, sondern müssen in den Hausmüll geworfen werden.

Übertragen wird der Pilz durch die nur wenige Millimeter große Rhododendronzikade. Das Insekt erscheint ab etwa Mitte Juni auf den Büschen, ihre grünlich-gelben Larven bereits im Mai vornehmlich an den Blattunterseiten. Die Zikaden selbst verursachen keinen direkten Schaden, erläutert der Pflanzenschutzdienst. Aber da die Weibchen ihre Eier im Herbst unter die Knospenschuppen legen, entstehen kleine Verletzungen, durch die der Schadpilz eindringen kann.

Sind daher sehr viele Zikaden auf einem Rhododendron, sollten diese bekämpft werden. Die Experten raten zu einer beleimten Gelbtafel pro Pflanze, die am besten im Sommer aufgehängt wird. Wer ein Pflanzenschutzmittel versprühen möchte, sollte dies in den frühen Morgenstunden tun. Dann seien die Tiere noch nicht voll aktiv und werden besser getroffen. Es sei wichtig, auch die Blattunterseiten zu benetzen.

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