Fleißige Kinderhände Es ist noch gar nicht lange her, als Kinder genauso arbeiteten wie Erwachsene. Noch im 19. Jahrhundert kannte man kein Jugendarbeitsschutzgesetz, und so mussten auch kleine Helfer mächtig klotzen. Während der Industrialisierung beschloss man 1839 in Preußen das erste Gesetz in einem deutschen Staat, welches Kinderarbeit regulierte: Kinder zwischen neun und sechzehn Jahren durften nur noch zehn Stunden täglich arbeiten, Jüngere gar nicht. Seitdem verbesserte sich die Situation von Kindern allmählich, sodass solche Verhältnisse heutzutage unvorstellbar sind.
Heute ist es Kindern unter dreizehn Jahren verboten zu arbeiten. Sie dürfen jedoch kleine, private Tätigkeiten, wie Rasenmähen oder Babysitten, ausüben, um erstes Taschengeld zu verdienen. Zwischen dreizehn und fünfzehn dürfen sie für höchstens zwei Stunden und nur mit Erlaubnis der Eltern arbeiten. Jugendlichen zwischen fünfzehn und achtzehn ist es erlaubt, 40 Stunden pro Woche zu arbeiten – allerdings nicht mehr als acht am Tag und die Arbeitszeit muss festgelegt sein. Heranwachsende dürfen keinen gefährlichen oder schweren Arbeiten nachgehen: Schuften in großer Hitze oder Kälte sowie Lärm sind ausgeschlossen. Gleiches gilt für schweres Tragen, Akkordarbeit oder das Hantieren mit Säuren. Die Jugendorganisation des Deutschen Gewerkschaftsbundes informiert unter anderem im Internet über weitere Regelungen sowie Ausnahmen für bestimmte Branchen.
Versichert über Arbeitgeber Für alle Ferienjobs gilt, dass Schulpflichtige über ihren Arbeitgeber unfallversichert sind, und dass keine Sozialversicherungsbeiträge anfallen. Unter 400 Euro Verdienst pro Monat muss man eine pauschale Lohnsteuer von zwei Prozent zahlen. Die wird direkt vom Lohn abgezogen. Die Jobmöglichkeiten sind laut Arbeitsagentur vielseitig: Schüler können beispielsweise als Inventurhelfer, Haushalshilfen, Babysitter, Verkaufshilfen, Kassierer und Produktionshelfer sowie als Bedienungen und Küchenhilfen in der Gastronomie arbeiten. Die Bundesagentur für Arbeit vermittelt allerdings keine Ferienjobs für Schüler.
Nach Recherche bei Online- Jobportalen ist der beliebteste Ferienjob ein Klassiker, mit dem schon Generationen von Schülern ihr erstes Geld verdient haben: Zeitungen austragen. Viele Dinge ändern sich eben nie.

































Die Saarbrücker Zeitung ist die führende Tageszeitung im Saarland mit elf Lokal- ausgaben. Die SZ ist heute ein modernes Multimediahaus mit Tageszeitung, iPad-Ausgabe und erfolgreichen Web-Auftritten.
Der Pfälzische Merkur, gegründet 1713, erscheint in der Westpfalz und im Saar- pfalz-Kreis. Er ist eine der ältesten Tageszeitungen Deutschlands. Herausgeber: Zweibrücker Druckerei und Verlagsgesellschaft mbH.
Die Tageszeitung Trierischer Volks- freund erscheint in Trier, Eifel, Hunsrück und an der Mosel. Ergänzt wird das Printangebot durch Apps, das Online-Angebot, Dienstleistungen in Logistik, Kommunikation und Werbung.
Die Lausitzer Rundschau ist das führende Medienhaus der Lausitz, dessen Medien der Marktplatz sind für Meinungen und Informationen in der Region. Herausgeber: LR Medienverlag und Druckerei GmbH.
bigFM Saarland ist der innovative Sender in der Region für eine junge Hörerschaft. Verrückte Aktionen, regionales Programm und Interaktivität mit den Hörern lassen bigFM im Saarland von Jahr zu Jahr erfolgreicher werden.
euroscript, führender Lösungsanbieter im Bereich Content-Lifecycle-Management, bietet Kunden weltweit umfassende Lösungen zur Konzeption, Entwicklung und Unterstützung von Content-Management-Prozessen.
TeleMedia, der Telefonbuchverlag der Saarbrücker Zeitung, gibt seit mitt- lerweile 15 Jahren in den Verbreitungs- gebieten Saarland, Westpfalz, Mosel-Eifel-Hunsrück und Brandenburg über 50 Telefonbücher heraus.
Als größter regionaler Briefdienstleister beliefert saarriva mehr als 700.000 Haushalte in der Region Saar-Mosel. Die Kooperation mit Partnern ermöglicht den nationalen und internationalen Brief- und Paketversand.
Neben der Logistik der SZ erstreckt sich die Tätigkeit der RPV Logistik auf die Dienstleistungen eines modernen Druckzentrums, Versand- und Objekt- steuerung für SZ-eigene und fremde Verlagsobjekte.
Die circ IT ist ein auf IT-Dienstleistungen für Medien spezialisiertes Unternehmen mit Hauptsitz in Düsseldorf und bedient die Bereiche Media, Online, ERP, Infrastruktur, Desktop Services sowie Professional Services.
Die Berliner Medien Service GmbH (BMS) ist eine Tochterfirma der Saarbrücker Zeitung und besteht aus dem Berliner Büro und dem News-Pool. Das Berliner Büro versorgt zahlreiche Regionalzeitungen in Deutschland und Luxemburg mit hochwertiger Parlamentsberichterstattung aus Berlin. Der News-Pool bietet den angeschlossenen Zeitungen Texte, Fotos und Info-Grafiken zu den Themen Auto, Reisen, Computer, Hochschule, Jugend, Haus und Garten, Medizin oder Fitness.
Die Saarländische Wochenblatt Verlagsgesellschaft mbH, kurz SWV genannt, ist mit 15 Wochenspiegel-Titeln im Saarland vertreten.Der SVW gehört mehrheitlich zur SZ-Gruppe. Woche für Woche erhalten alle saarländischen Haushalte fei Haus wichtige Informationen aus ihrem regionalen Wochenspiegel.