Die Piraten wollen nach ihrem erstmaligen Einzug in den Saar-Landtag möglichst schnell ernst genommen werden. «Wir sind es unseren Wählern schuldig, dass wir das auch in Vollzeit machen», sagte Michael Hilberer, einer der vier künftigen Abgeordneten, am Montag in Saarbrücken. Sie müssten sich aber erst einarbeiten. Den etablierten Parteien hielt er vor, die Menschen bei politischen Entscheidungen nicht mitzunehmen. Hilberer sagte, die Piraten gingen «das Ganze ganz locker an». Die Piratenpartei war bei der Landtagswahl im Saarland am Sonntag aus dem Stand auf 7,4 Prozent der Stimmen gekommen.
Ihren ersten Auftritt vor den Saar-Parlamentsjournalisten absolvierte die künftige Fraktion in Komplettbesetzung, wobei sich wegen der spürbaren Nervosität die Akteure bei Fragen abwechselten. Über politische Inhalte und Vorhaben war zunächst eher wenig zu erfahren. Andreas Augustin sagte, er wolle die Basisdemokratie in die Politik einführen sowie mehr Bürgerbeteiligung beispielsweise durch den Abbau von Hürden bei Volksentscheiden ermöglichen. Hilberer sieht die Piraten bei dem Versuch gefordert, die gesellschaftliche Spaltung in Arme und Reiche zu überwinden.
Was die Arbeitsabläufe im Parlament angehe, kenne er die Rituale ja noch gar nicht, sagte Hilberer. Insofern wisse er nicht, was möglicherweise «idiotisch» sei. Bei der Durchsetzung eigener Gesetzesvorhaben setze vermutlich der Status einer Oppositionspartei enge Grenzen. Die 22 Jahre alte Spitzenkandidatin Jasmin Maurer verfolgte das Geschehen im Saal überwiegend schweigend. Sie hatte in Interviews vor der Wahl immer wieder betont, die Piraten wollten erst einmal Erfahrungen sammeln und lernen.
Linksfraktionschef Oskar Lafontaine sprach angesichts des Wahlerfolgs der Piraten von einem «kulturell-sozialen Trend in der Jugend», mit dem sich alle etablierten Parteien auseinandersetzen müssten. Mit den Neulingen wolle er fair und offen umgehen.

































1,2,3 GO
Die Saarbrücker Zeitung ist die führende Tageszeitung im Saarland mit elf Lokalausgaben. Die SZ ist heute ein modernes Multimediahaus mit Tageszeitung, iPad-Ausgabe und erfolgreichen Web-Auftritten.
Der Pfälzische Merkur, gegründet 1713, erscheint in der Westpfalz und im Saar- pfalz-Kreis. Er ist eine der ältesten Tageszeitungen Deutschlands. Herausgeber: Zweibrücker Druckerei und Verlagsgesellschaft mbH.
Die Tageszeitung Trierischer Volks- freund erscheint in Trier, Eifel, Hunsrück und an der Mosel. Ergänzt wird das Printangebot durch Apps, das Online-Angebot, Dienstleistungen in Logistik, Kommunikation und Werbung.
Die Lausitzer Rundschau ist das führende Medienhaus der Lausitz, dessen Medien der Marktplatz sind für Meinungen und Informationen in der Region. Herausgeber: LR Medienverlag und Druckerei GmbH.
bigFM Saarland ist der innovative Sender in der Region für eine junge Hörerschaft. Verrückte Aktionen, regionales Programm und Interaktivität mit den Hörern lassen bigFM im Saarland von Jahr zu Jahr erfolgreicher werden.
euroscript, führender Lösungsanbieter im Bereich Content-Lifecycle-Management, bietet Kunden weltweit umfassende Lösungen zur Konzeption, Entwicklung und Unterstützung von Content-Management-Prozessen.
TeleMedia, der Telefonbuchverlag der Saarbrücker Zeitung, gibt seit mitt- lerweile 15 Jahren in den Verbreitungs- gebieten Saarland, Westpfalz, Mosel-Eifel-Hunsrück und Brandenburg über 50 Telefonbücher heraus.
Als größter regionaler Briefdienstleister beliefert saarriva mehr als 700.000 Haushalte in der Region Saar-Mosel. Die Kooperation mit Partnern ermöglicht den nationalen und internationalen Brief- und Paketversand.
Neben der Logistik der SZ erstreckt sich die Tätigkeit der RPV Logistik auf die Dienstleistungen eines modernen Druckzentrums, Versand- und Objekt- steuerung für SZ-eigene und fremde Verlagsobjekte.
Die circ IT ist ein auf IT-Dienstleistungen für Medien spezialisiertes Unternehmen mit Hauptsitz in Düsseldorf und bedient die Bereiche Media, Online, ERP, Infrastruktur, Desktop Services sowie Professional Services.
Die Berliner Medien Service GmbH (BMS) ist eine Tochterfirma der Saarbrücker Zeitung und besteht aus dem Berliner Büro und dem News-Pool. Das Berliner Büro versorgt zahlreiche Regionalzeitungen in Deutschland und Luxemburg mit hochwertiger Parlamentsberichterstattung aus Berlin. Der News-Pool bietet den angeschlossenen Zeitungen Texte, Fotos und Info-Grafiken zu den Themen Auto, Reisen, Computer, Hochschule, Jugend, Haus und Garten, Medizin oder Fitness.
Die Saarländische Wochenblatt Verlagsgesellschaft mbH, kurz SWV genannt, ist mit 15 Wochenspiegel-Titeln im Saarland vertreten.Der SVW gehört mehrheitlich zur SZ-Gruppe. Woche für Woche erhalten alle saarländischen Haushalte fei Haus wichtige Informationen aus ihrem regionalen Wochenspiegel.