Heribert Frieling, Sprecher der Marienhaus GmbH, hat am Mittwoch gegenüber dem Trierischen Volksfreund bestätigt, dass es Überlegungen gebe, „die saarländischen Standorte zusammenzubinden und dass dabei auch ein Klinikneubau in der Diskussion ist“. Durch die politischen Ereignisse im Saarland – am 25. März wird ja eine neue Regierung gewählt – würden diese Pläne aber vorerst auf Eis liegen, sagte Frieling. Ob der Krankenhaus-Neubau in Wadern errichtet werden soll, ließ Frieling offen. „Das ist noch nicht entschieden.“ Ähnlich äußerte sich auch der Losheimer Bürgermeister Lothar Christ (SPD). Dass es bei den beiden Trägergesellschaften Überlegungen gebe, die vier Krankenhäuser im Hochwald an einem Platz zusammenzufassen, sei nichts Neues. Allerdings benötigen die Träger hierfür einen Landeszuschuss in „zweistelliger Millionenhöhe“, wie Christ sagte. Dem Vernehmen nach soll es um einen Betrag von 30 Millionen Euro gehen, bei geschätzten Gesamtkosten für einen Klinik-Neubau von über 60 Millionen Euro. Aufgrund der derzeitigen politischen Situation im Saarland werde aber „bis zum Frühsommer gar nichts passieren“, meinte Christ. Auch sei noch völlig unklar an welchem Standort ein möglicher Neubau verwirklicht werde. Aufgrund der Verkehrsanbindung und der geografischen Lage könnte dafür auch Lebach in Betracht kommen.
Er habe zusammen mit dem Waderner Bürgermeister Fredi Dewald (SPD) in einem Gespräch gegenüber der Marienhaus GmbH deutlich gemacht, dass es in jedem Fall ein klares Betreiberkonzept für die vier bisherigen Standorte geben müsse. „Damit muss gewährleistet sein, dass es auch im Falle eines Neubaus an den bisherigen Standorten keinen Leerstand gibt“, unterstrich Christ. Auch gegenüber der Landesebene hätten er und Kollege Dewald deutlich signalisiert, dass sie in sämtliche weiteren Entscheidungen und Gespräche unbedingt eingebunden werden müssen. Bis hier endgültige Entscheidungen feststünden, werde es sicherlich 2013 sein, meinte Lothar Christ. Und er fügte hinzu: „Da ist eine ganze Reihe von Fragen noch offen.“

































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