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Homburg

Teile des stillgelegten Freibades werden weiterhin beheizt

Die Grünen monieren, dass das Homburger Freibad weiterhin beheizt wird. Die Stadt sieht gerade im Hinblick auf die eisige Witterung eine Notwendigkeit. Ansonsten würde die Haustechnik zerstört. Und die benötige man eventuell in Zukunft noch. (Veröffentlicht am 11.02.2012)

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Homburg. Teile des Homburger Freibad werden auch nach der Schließung des Bades im vergangenen Jahr weiterhin geheizt. Dies bestätigte gestern der Pressesprecher der Stadt Homburg, Jürgen Kruthoff, auf Nachfrage unserer Zeitung. Bis eine endgültige Entscheidung gefallen sei, ob Teile der Einrichtung auch künftig weiter genutzt werden oder nicht, müsse man die Gebäude, in denen die Versorgungstechnik untergebracht sei, heizen, um sie nicht zu schädigen. Besonders gelte dies für die derzeitige Kältephase. „Macht man dies nicht, zerstört man die Heizung, Wasserleitungen frieren ein, die Toiletten wären nicht mehr nutzbar.“ Die anderen Bereiche des Bades würden allerdings nicht beheizt und dienten derzeit lediglich als Lagerräume.

Die Stadtratsfraktion der Grünen hatte zuvor Oberbürgermeister Karlheinz Schöner um Stellungnahme gebeten. Winfried Anslinger von den Grünen: „Warum wird die Immobilie beheizt, die nicht mehr genutzt wird? Dies bedeutet bei der gegenwärtigen Witterung einen besonders hohen Energieverbrauch ohne Nutzwert.“ Anslinger wollte auch wissen, wie hoch der geschätzte Energieverbrauch im ehemaligen Freibad ist. Dazu Kruthoff: „In den letzten Jahren des Freibadbetriebes lagen die Gasrechnungen für diesen Bereich zwischen 47 500 und 57 500 Euro. Seit Schließung des Bades haben wir 7000 Euro ausgegeben.“

WC und Kiosk weiter nutzen Kruthoff erinnerte gegenüber der SZ daran, dass gerade der WC-Bereich des Freibades im vergangenen Jahr mehrmals bei Festen oder Veranstaltungen genutzt worden sei, so beim Kinder- und Familienfest, bei einem Beachvolleyball-Turnier sowie bei weiteren Terminen der Jugendorientierten Stadt. Es sei durchaus möglich, so der Stadtpressesprecher weiter, dass man die Toiletten oder auch der Kiosk auf dem Freibad-Gelände auch in Zukunft weiter nutzen werde. Darauf hatte Oberbürgermeister Schöner bereits vor einem Jahr hingewiesen, als sich der Stadtrat mehrheitlich für die Schließung des Freibades ausgesprochen hatte. pn

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