Auch wenn der St. Wendel Marathon in diesem Jahr ein paar Teilnehmer weniger hatte als in den Jahren zuvor - die Organisatoren rund um Bürgermeister Klaus Bouillon durften mit der Veranstaltung zufrieden sein.
(Veröffentlicht am 02.05.2011)
St. Wendel. Die Startnummer eins, die jedes Kind beim Kids-Race erhält. Das unerschöpfliche Reservoir an Geschichten und Anekdoten, die Streckensprecher Karl-Heinz Wagner über fünf Stunden lang erzählt. Oder den evangelischen Gottesdienst, den Pfarrer Gerhard Koepke in der Kirche direkt neben der Ziellinie passend zum Marathon exakt 42 Minuten lang hält. Es sind die kleinen Details, die Feinheiten, die eine Veranstaltung zu einem Erfolg machen. Klaus Bouillon, Bürgermeister in St. Wendel, weiß das. "Wir können mit den ganz großen Stadtmarathons nicht mithalten, deshalb müssen wir mit Kleinigkeiten punkten", sagt der Stadtvater, der immer noch sichtlich Spaß an all dem Trubel hat. "Bei uns gilt der Grundsatz: Wir behandeln den Letzten im Ziel genauso wie den Ersten."
Der St. Wendel Marathon hatte gestern trotzdem weniger Teilnehmer als die Jahre zuvor, knapp 2000 waren insgesamt im Ziel. Aber erstens war das wegen des Termins vorher abzusehen, und zweitens störte sich auch so richtig keiner daran. "Nächstes Jahr werden es wieder mehr sein", sagte denn auch Organisationsleiter Thomas Wüst lapidar.