Eine abgelaufene 24-Sekunden- Uhr war im Heimspiel des Team Saarland gegen den USC Freiburg am Sonntag wohl der Knackpunkt. Die Nachwuchsbasketballer verloren im Sportzentrum in Homburg-Erbach am Ende knapp gegen Freiburg.
(Veröffentlicht am 24.04.2012)
Homburg. Homburg. 24 Sekunden hat jede Mannschaft im Basketball Zeit, um einen Angriff vorzutragen. 24 Sekunden, die oft bis zum letzten Wimpernschlag ausgereizt werden. So auch am vergangenen Sonntag, als das Team Saarland in der Jugendbasketball- Bundesliga (JBBL) gegen den USC Freiburg antrat. Die Saarländer führten zwei Minuten vor Ende der Partie mit 43:42, als David Littig an den Ball kam. Die Uhr tickte langsam runter: drei, zwei, eins – und Littig nahm den Drei- Punkte-Wurf. Das Spielgerät flog wie in Zeitlupe und fand unter dem Jubel der 80 Zuschauer im Sportzentrum Erbach den Weg durch den Ring.
Doch die Unparteiischen verweigerten dem Treffer die Anerkennung – angeblich war die 24-Sekunden-Uhr bereits abgelaufen, als der Ball die Hand verließ. „Wenn der zählt, gewinnen wir das Spiel“, ärgerte sich Trainer Stephan Seile über die strittige Situation. Es war letztendlich auch die spielentscheidende Situation, denn anstatt eines 46:42-Vorsprungs stand es nach dem Gegenangriff der Gäste 43:45.
Die demoralisierende Wirkung dieser beiden Aktionen war dem Heimteam nun anzumerken und als die Breisgauer kurz darauf ihren einzigen Dreier der Partie verwandelten, war der 43:48 (25:20)-Endstand hergestellt.