Das Gesundheitsministerium hat am Freitag bekannt gegeben, dass es erste bestätigte Nachweise des Schmallenberg-Virus im Saarland gibt.
(Veröffentlicht am 11.02.2012)
Saarbrücken. Betroffen sind demnach zwei Schafbestände. Die vorläufigen positiven Untersuchungsergebnisse des Landesamtes für Gesundheit und Verbraucherschutz seien zur Absicherung ins Friedrich-Loeffler- Institut auf der Insel Riems geschickt worden.
Der nach derzeitigen Erkenntnissen für Menschen ungefährliche Erreger verursacht als Spätschaden Fehlgeburten bei Schafen, Rindern und Ziegen sowie Missbildungen bei Lämmern und Kälbern. Übertragen wird das Virus durch Stechmücken. Einen Impfstoff gibt es nicht. Die Bundesregierung beabsichtigt, eine Meldepflicht für die Krankheit einzuführen, um die Ausbreitung zu überwachen.
red