Die Vorsitzenden und Geschäftsführerinnen der Landesverbände der Deutschen Landfrauen haben gestern bei einer Tagung in Saarbrücken von der Bundesregierung mehr Mittel für die Kommunen eingefordert.
(Veröffentlicht am 25.08.2010)
Saarbrücken. Der Bundesvorstand des Deutschen Landfrauenverbandes hat sich gestern in Saarbrücken mit den Folgen des demografischen Wandels im ländlichen Raum beschäftigt. Dabei waren sich die Teilnehmerinnen einig, sich noch stärker bei Gestaltungsprozessen im ländlichen Raum einzubringen. Der Deutsche Landfrauenverband zählt rund 500 000 Mitglieder, die in 22 Landesverbänden organisiert sind. 12 000 Ortsvereine engagieren sich bundesweit.
Der Bevölkerungsrückgang und die daraus resultierenden Auswirkungen haben in Zukunft vor allem in ländlichen Kommunen eine prägende Bedeutung. So sieht es der Deutsche Landfrauenverband. Die Auswirkungen auf die Lebensqualität und Existenzgrundlagen waren daher Bestandteil der Wertedebatte.