Lafontaine gibt sich kämpferisch
Das Medien-Interesse ist groß. Noch größer ist das Gedränge, das am frühen Abend im proppenvollen Casino des Parks herrscht. Hunderte von Genossen und Parteifreunde sind gekommen, um „de Oskar“ nach seiner Krankheit erstmals wieder zu erleben. Und sie erleben einen gut gelaunten, kämpferischen Oskar Lafontaine, der sowohl seiner eigenen Partei als auch dem politischen Gegner auf Bundes- und Landesebene einige Merksätze ins Stammbuch schreibt.
Mit Verve plädiert der Linken-Vormann dafür, dass die Partei ihre erfolgreiche politische Strategie der vergangenen Jahre fortsetzt. „Der Markenkern, der bei der Bundestagswahl mit den Forderungen ‚Raus aus Afghanistan’, ,Hartz IV abwählen’, Mindestlohn gerade jetzt’ und ‚Gegen die Rente mit 67’ beschrieben wurde, begründete den Wahlerfolg der Linken“, bilanziert der Parteichef.
Über die Richtigkeit oder Falschheit einer Strategie urteilten nicht die Kommentatoren in den Medien, sondern die Wähler. Lafontaine erinnert daran, dass die Linken die Agenda der deutschen Politik in der zurückliegenden Wahlperiode mitbestimmt haben. So würden sich die anderen Parteien mit Strategien zum Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan oder zur Verbesserung der Arbeitslosen- und Rentenversicherung überbieten.
Zu den innerparteilichen Querelen mit Bundesgeschäftsführer Dietmar Bartsch äußerte sich Lafontaine nicht direkt. „Dazu haben vor allem Gregor Gysi und Klaus Ernst das Notwendige gesagt“, meinte er. Da dort, wo Menschen zusammenarbeiteten, nicht alle in tiefer Zuneigung miteinander verbunden seien, müsse man sich wie im Alltag an Regeln halten, die ein solidarisches Miteinander ermöglichten.
Untersuchungsausschuss zu Ostermann gefordert
Im landespolitischen Teil seiner Rede bekräftigte Lafontaine, eine rot-rot-grüne Koalition sei an den Grünen gescheitert, „die von einem der FDP angehörenden Unternehmer gekauft waren“. Er sprach sich für die Einrichtung eines Untersuchungsausschusses zur Klärung der Beziehungen zwischen der Jamaika-Koalition und dem Firmenchef aus. Lafontaine unterstrich das Recht des Parlaments, den Steuervollzug zu kontrollieren. Dem stehe das Steuergeheimnis nicht im Wege. Äußerungen über seine weitere politische Zukunft klammerte Lafontaine am Abend aus. Hier bleibt es offenbar dabei, dass er noch eine Reihe ärztlicher Untersuchungen abwarten will.



































Die Saarbrücker Zeitung ist die führende Tageszeitung im Saarland mit elf Lokal- ausgaben. Die SZ ist heute ein modernes Multimediahaus mit Tageszeitung, iPad-Ausgabe und erfolgreichen Web-Auftritten.
Der Pfälzische Merkur, gegründet 1713, erscheint in der Westpfalz und im Saar- pfalz-Kreis. Er ist eine der ältesten Tageszeitungen Deutschlands. Herausgeber: Zweibrücker Druckerei und Verlagsgesellschaft mbH.
Die Tageszeitung Trierischer Volks- freund erscheint in Trier, Eifel, Hunsrück und an der Mosel. Ergänzt wird das Printangebot durch Apps, das Online-Angebot, Dienstleistungen in Logistik, Kommunikation und Werbung.
Die Lausitzer Rundschau ist das führende Medienhaus der Lausitz, dessen Medien der Marktplatz sind für Meinungen und Informationen in der Region. Herausgeber: LR Medienverlag und Druckerei GmbH.
bigFM Saarland ist der innovative Sender in der Region für eine junge Hörerschaft. Verrückte Aktionen, regionales Programm und Interaktivität mit den Hörern lassen bigFM im Saarland von Jahr zu Jahr erfolgreicher werden.
euroscript, führender Lösungsanbieter im Bereich Content-Lifecycle-Management, bietet Kunden weltweit umfassende Lösungen zur Konzeption, Entwicklung und Unterstützung von Content-Management-Prozessen.
TeleMedia, der Telefonbuchverlag der Saarbrücker Zeitung, gibt seit mitt- lerweile 15 Jahren in den Verbreitungs- gebieten Saarland, Westpfalz, Mosel-Eifel-Hunsrück und Brandenburg über 50 Telefonbücher heraus.
Als größter regionaler Briefdienstleister beliefert saarriva mehr als 700.000 Haushalte in der Region Saar-Mosel. Die Kooperation mit Partnern ermöglicht den nationalen und internationalen Brief- und Paketversand.
Neben der Logistik der SZ erstreckt sich die Tätigkeit der RPV Logistik auf die Dienstleistungen eines modernen Druckzentrums, Versand- und Objekt- steuerung für SZ-eigene und fremde Verlagsobjekte.
Die circ IT ist ein auf IT-Dienstleistungen für Medien spezialisiertes Unternehmen mit Hauptsitz in Düsseldorf und bedient die Bereiche Media, Online, ERP, Infrastruktur, Desktop Services sowie Professional Services.
Die Berliner Medien Service GmbH (BMS) ist eine Tochterfirma der Saarbrücker Zeitung und besteht aus dem Berliner Büro und dem News-Pool. Das Berliner Büro versorgt zahlreiche Regionalzeitungen in Deutschland und Luxemburg mit hochwertiger Parlamentsberichterstattung aus Berlin. Der News-Pool bietet den angeschlossenen Zeitungen Texte, Fotos und Info-Grafiken zu den Themen Auto, Reisen, Computer, Hochschule, Jugend, Haus und Garten, Medizin oder Fitness.
Die Saarländische Wochenblatt Verlagsgesellschaft mbH, kurz SWV genannt, ist mit 15 Wochenspiegel-Titeln im Saarland vertreten.Der SVW gehört mehrheitlich zur SZ-Gruppe. Woche für Woche erhalten alle saarländischen Haushalte fei Haus wichtige Informationen aus ihrem regionalen Wochenspiegel.