Aber vor allem waren es die Schüler selbst, die stolz auf ihre Auszeichnung waren. "Wir haben uns gefreut, dass es keine Schulnoten für dieses Projekt, sondern dieses ehrenwerte Prädikat gibt", betonte einer der teilnehmenden Schüler, Maximilian Stengel. Dieses Projekt unter der Leitung von Lehrerin Anne Breit sei eine gute Vorbereitung auf ein Studium und das Berufsleben. "Wir möchten beweisen, dass wir es verdient haben", sagte er. Deswegen präsentierten Nicolas Bost, Tamara Leidner, Sally-Ann Schmidt, Annalena Schäfer und Fabian Zoller auch Vorträge zum Thema Wasser, Konsum und Demografie. Dabei zeigten sie auf, wie wichtig es beispielsweise sei, sparsam mit Wasser umzugehen. Zum Schluss hieß es dann: "Das globale Bevölkerungswachstum birgt Gefahren. Der Erde geht die Luft aus." Passend dazu ging einem Luftballon die Luft aus. Nicht aber Schülern und Politikern. Diese diskutierten im Anschluss angeregt.
Geehrt wurden: Nicolas Bost, Lea Erbach, Tamara Leidner, Marc Leist, David Naumann, Caroline Ruffing, Annalena Schäfer, Sally-Ann Schmidt, Matthias Schmitt, Lisa Spaniol, Maximilian Stengel, Marco Zimmer, Fabian Zoller.
Meinung
Eine reife Leistung
Von SZ-RedakteurinYvonne Wildschütz
Es ist schon immer wieder etwas Besonderes, wenn Schüler und Lehrer sich außer der Reihe engagieren und sich dabei auch noch für Europa stark machen. "Global denken, lokal handeln" wurde im Rahmen der Feierstunde so schön gesagt. Und es stimmt: Die Jugendlichen des Illtalgymnasiums denken an Probleme vor der eigenen Haustür - Stichwort Wasser, Demografie, Konsum -, ordnen all das global ein und vergessen dabei die Probleme auch außerhalb Europas, wie beispielsweise in Afrika, nicht. Respekt!
Anerkennung aber auch für die Art der Präsentation. Hier standen Schüler vor einem Podium, die es bereits jetzt verstehen, sich und die Sache zu präsentieren - hier standen Schüler, die es nicht nur inhaltlich drauf haben, sondern auch rhetorisch gezeigt haben, was sie können. Alle Achtung. Das war eine wirklich reife Leistung!
Hintergrund
Die Europa-Union Saar und die Bildungsinitiative "Mut zur Nachhaltigkeit" haben Ende 2008 gemeinsam mit dem damaligen Europaminister des Saarlandes, Karl Rauber, und dem saarländischen Landtag zu dem Projekt "Die Erde am Limit. Europa und Mut zur Nachhaltigkeit - ein Thema für die Schule!" eingeladen.
Ziel des Projektes war es, dass die Schüler anhand praxisnaher Beispiele die komplexen Probleme nicht nachhaltiger Entwicklung erkennen und eigene Handlungsstrategien und Lösungsansätze erarbeiten. Dazu stellte die Initiative "Mut zur Nachhaltigkeit" spezielle didaktisch aufbereitete Unterrichtsmaterialien zur Verfügung. red



































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