Laut einer Studie der "Stiftung für Zukunftsfragen" haben die Bürger der EU Vorbehalte gegenüber den anstehenden Europawahlen und nehmen ihr Wahlrecht seltener aus.
(Veröffentlicht am 26.05.2009)
Kurz vor den anstehenden Europawahlen hat die "Stiftung für Zukunftsfragen" die Ergebnisse einer representativen Studie veröffentlicht, die Hinweise daruf geben sollen, warum immer weniger Bürger an Wahlen teilnehmen. Einer Mitteilung der Initiative des Unternehmens "British American Tobacco" vom Dienstag zufolge, seien Misstrauen, Unzufriedenheit und Frustration demnach drei der Hauptgründe für die Skepsis der EU-Bürger gegenüber den Wahlen. Für ihre Studie hatte die Stiftung mehr als 12 000 Personen in zehn europäischen Ländern befragt. In Deutschland waren unter anderem die Begründungen "durch Wahlversprechen belogen zu werden", eine "generelle Unzufriedenheit mit Politikern und Parteien" sowie die Meinung, "durch Wahlen nichts verbessern zu können" besonders häufig unter den Antworten der Bürger vertreten.
Welche weiteren Gründe für die Wahlverdrossenheit sprechen und was Europäer generell von Politikern und Parteien erwarten, finden Interessierte in einer Zusammengefassung der Ergebnisse auf der Internet-Seite der Stiftung, unter:
www.stiftungfuerzukunftsfragen.de/aktuell