Bisher waren das SOS-Ausbildungs- und Beschäftigungszentrum und die SOS-Jugendhilfe getrennte Einrichtungen. Da aber Jugendhilfe auch viel mit Ausbildung zu tun hat, wurden beide Einrichtungen jetzt zum SOS-Kinderdorf Saarbrücken zusammengefasst.
(Veröffentlicht am 08.10.2010)
Saarbrücken. Rosario-Sandro Pace (Foto: ig) arrangiert perfekt die Teller auf dem Tisch. Der 22-Jährige ist im zweiten Lehrjahr zur Fachkraft im Gastgewerbe. Seine Ausbildung absolviert er im Ausbildungsrestaurant des Vereins SOS-Kinderdorf in der Seilerstraße. Der Verein unterstützt allein in Saarbrücken 150 Jugendliche bei deren Ausbildung. Bisher waren das SOS-Ausbildungs- und Beschäftigungszentrum und die SOS-Jugendhilfe getrennte Einrichtungen mit eigener Leitung. Da aber Jugendhilfe auch viel mit Ausbildung zu tun hat, wurden beide Einrichtungen jetzt zum SOS-Kinderdorf Saarbrücken zusammengefasst. "Das geschah nicht aus Kostengründen, sondern um die Arbeit effektiver zu machen", erklärt Einrichtungsleiter Albrecht Scherer.
Das neue SOS-Kinderdorf Saarbrücken ist nun in fünf so genannte Bereiche gegliedert. Der Bereich Ausbildung beschäftigt sich mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen wie Rosario-Sandro Pace. "Wir bieten die Möglichkeit, dass Jugendliche und junge Erwachsene eine Ausbildung absolvieren können", sagt Bereichsleiterin Sabine Maurer. Der Bereich Ausbildung ist eng verknüpft ist mit dem Bereich Jugendhilfe. "Mit stationären und ambulanten Maßnahmen helfen wir bei der Lebensbewältigung", sagt Bereichsleiterin Karin Heck.
In Saarbrücken verteilt sind SOS-Jugendwohngemeinschaften und Wohngruppen für Mädchen und junge Frauen, die aus unterschiedlichen Gründen nicht zu Hause leben können.