Ist die „Mission Aufstieg“ gescheitert? „Ich weiß nicht, wer das ,Unternehmen Aufstieg’ ins Leben gerufen hat.
Sportdirektor Dieter Ferner und ich jedenfalls nicht“, erklärt FCS-Trainer Jürgen Luginger: „Dass wir einige Zeit auf Platz drei gestanden haben, hat das wohl überdeckt. Aber unser Ziel war es, sich in der Liga zu etablieren.“ Platz drei hatte Hoffnungen geweckt, bei Fans und bei Saarbrückens Präsident Paul Borgard, der vom Aufstieg gesprochen hatte. „Für uns wäre eine ähnliche Platzierung wie im Vorjahr ein Erfolg“, sagt aber Luginger mit Blick auf den damaligen Rang sechs. Er hakt die Saison nicht ab. Doch zwei Siege aus den vergangenen 13 Spielen sprechen eine deutliche Sprache. „Die anderen sind noch nicht so weit weg“, sagt Torwart Enver Marina kämpferisch: „Wir müssen aber endlich anfangen, konzentriert Fußball zu spielen. Dann holen wir auch Punkte.“ Neuzugang John Adam Straith – der Abwehrspieler ist von Zweitligist Energie Cottbus ausgeliehen – lobt seine Mitspieler: „Diese Mannschaft hat eine enorme Qualität. Jedem Spieler merkt man an, dass er Fußballspielen will und es auch kann.“
Bleibt die Frage, warum die Mannschaft ihr Können nur phasenweise zeigt. „Darüber haben wir oft genug gesprochen, es muss endlich auf dem Platz etwas passieren. Man muss in solchen Situationen einfach noch mehr arbeiten“, meint Luginger. Sonst wird Siegers Befürchtung wahr und der FCS wird in dieser Saison um Platz acht spielen.
Gestern hat eine Platzkommission das Ludwigsparkstadion für das morgige Spiel gegen den VfB Stuttgart II freigegeben. Die Schneedecke wird von dem gefrorenen Rasen entfernt und die Zuschauer-Ränge werden vom Schnee befreit.
Am Rande
Am 10. Dezember beim Heimspiel des 1. FC Saarbrücken gegen RW Oberhausen (5:2) hat der Fanclub „Boys Saarbrücken“ eine Hilfsaktion initiiert. Wie in der Winterpause der Vorsaison wurden Decken, Kleidung, Schuhe und Schlafsäcke für Obdachlose in Saarbrücken gesammelt. Nun wurden 30 Säcke mit Textilien der Notschlafstelle der Arbeiterwohlfahrt übergeben. Kevin Beyer von den „Boys“ lobt: „Die Aktion war ein voller Erfolg.“ cor



































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