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St. Wendel

St. Wendeler Marienkrankenhaus steckt in der Finanzklemme

Von SZ-Redakteur Volker Fuchs, 01.06.2013 12:54
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Foto: dpa (Symbolbild)
Alarm beim uch das Marienkrankenhaus in St. Wendel: Kosten- und Erlösschere driften weiter auseinander. In diesem Jahr rechnet die Leitung man für die Kliniken beiden Krankenhäuser in St. Wendel und Ottweiler mit einer Finanzierungslücke von bis zu 900.000 Euro bis einer Million Euro.
„Wir sind in Not“, unterstreicht Gerd Leins die Situation des St..Wendeler Marienkrankenhauses. Leins ist kaufmännischer Leiter in der Kreisstadt des St. Wendeler Krankenhauses und der Marienhausklinik in Ottweiler. Der Grund: Die Einnahmen halten längst nicht mehr mit den Ausgaben mit.

Leins hält einige Beispiele parat: Seit 2006 seien die Tariflöhne in Deutschlands Krankenhäusern um 15,9 .Prozent, die Preise für Klinikrankenhausleistungen aber nur um 8,7 Prozent gestiegen, im Saarland real sogar nur um 7,1.Prozent. Allein nur auf die Personalkosten bezogen bedeute dies in St..Wendel und Ottweiler ein Fehlbetrag in der Summe eine Unterdeckung von rund drei Millionen Euro binnen in sechs Jahren.

Wenn die Kosten- und Erlösschere weiterhin in diesem Maße auseinanderklaffegehe, sei das für die Krankenhäuser nicht mehr zu stemmen. Für 2013 rechnet der kaufmännische Direktor für beide Häuser insgesamt mit einer LFinanzierungslücke von 900.000 Euro bis zu einer Million Euro.

Daran ändert laut Leins auch die vom Bund angekündigte zusätzliche Finanzhilfe über von 1,1.Milliarden Euro für die Krankenhäuser nichts. Gerade mal 60.000.Euro davon kommen laut Leins in diesesm Jahr beim St..Wendeler Krankenhaus an, 2014nächstes Jahr seien es dann 120.000.Euro.

Gerd Leins betont abschließend: „Wir sind ein Krankenhaus. Wir wollen die Menschen gesund machen.“ Dazu bedürfe es einer ausreichenden Finanzierung. Darum fordert er die Politik auf, vernünftige Rahmenbedingungen zu schaffen.
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