Sie sind hier: HomeAufmacher
Saarbrücken

Jamaika-Koalition im Saarland geplatzt

Saarbrücken


06.01.2012 11:46
Klicken Sie auf das Bild, um eine größere Ansicht zu erhalten. Annegret Kramp-Karrenbauer

Seit Oktober 2009 regierte im Saarland die Jamaika-Koalition. Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) wird die Koalition heute beenden. Foto: dpa
Die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) wird heute die Koalition mit FDP und Grünen aufkündigen.
Saarbrücken. Die Jamaika-Koalition im Saarland ist gescheitert. Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) wird nach Informationen der Saarbrücker Zeitung (SZ) noch heute die seit 2009 bestehende Koalition mit FDP und Grünen aufkündigen. Dies wurde der Zeitung aus Koalitionskreisen bestätigt.

Hintergrund sind monatelange Personalquerelen in der FDP Saar, die das Koalitionsklima schwer belastet haben. Jetzt strebt die CDU offenbar eine große Koalition an. Entsprechende Vorgespräche hat es nach SZ-Informationen bereits mit dem Landes- und Fraktionsvorsitzenden der SPD im Saarland, Heiko Maas, gegeben.

Zwischenzeitlich hat die Staatskanzlei die SZ-Informationen bestätigt. Kramp-Karrenbauer habe die Vorsitzenden der beiden Koalitionspartner darüber informiert, dass "Vertrauen, Stabilität und Handlungsfähigkeit innerhalb des Regierungsbündnisses nicht mehr ausreichend vorhanden" seien. Die seit Monaten anhaltenden Zerwürfnisse innerhalb der FDP-Landtagsfraktion und der FDP-Saar sind nach Auffassung von Kramp-Karrenbauer nicht mehr länger mit der "Zukunftssicherung des Landes" vereinbar. Kramp-Karrenbauer erklärt sich um 14.30 Uhr bei einer Pressekonferenz in der Staatskanzlei. red
Das könnte Sie auch interessieren
Saarbrücken/Berlin

Zeitarbeit und Co. nehmen zu

Minijobs, Leiharbeit und Teilzeit waren 2013 deutschlandweit rückläufig. Doch das Saarland bewegt sich derzeit in die entgegengesetzte Richtung. Unternehmen wollen vor allem die Zeitarbeit aufstocken.Mehr
Saarbrücken

Familienministerin Schwesig setzt sich bei der Frauenquote durch und fällt in Ungnade

Die Zeit der freiwilligen Verpflichtungen der Wirtschaft ist zu Ende. Ab 2016 gilt für Aufsichtsräte der größten deutschen Top-Unternehmen eine Frauenquote von 30 Prozent.Mehr
Saarbrücken/Berlin

Zeitarbeit und Co. nehmen zu

Minijobs, Leiharbeit und Teilzeit waren 2013 deutschlandweit rückläufig. Doch das Saarland bewegt sich derzeit in die entgegengesetzte Richtung. Unternehmen wollen vor allem die Zeitarbeit aufstocken.Mehr

Kommentare

ACHTEN SIE BEIM KOMMENTIEREN AUF DIE NETIQUETTE UND UNSERE KOMMENTAR-RICHTLINIEN.
Bei Fragen zu unserer Kommentarfunktion beachten Sie unsere FAQ.

Disqus ist ein Serviceangebot eines Drittanbieters, Informationen finden Sie in den Datenschutzhinweisen


Disqus ist leider inkompatibel mit einigen älteren Browser-Versionen. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um unsere Kommentarfunktion nutzen zu können.

Anzeige


ANZEIGE
Beilagen




Anzeige