Die Richter der 13. Zivilkammer des Saarbrücker Landgerichts hatten erstmals einem Bergbaubetroffenen eine Entschädigung nach allgemeinem Zivilrecht zugesprochen, weil der Nutzwert seines Hauses durch Grubenbeben unzumutbar beeinträchtigt worden sei. Dabei betonte die Zivilkammer zwar, dass es sich hier lediglich um die Entscheidung in einem konkreten Fall mit konkreten Messdaten handele. Gleichzeitig musste sie aber zur Berechnung dieser neuen Form von Entschädigung allgemeine Grundsätze entwickeln, die nun auch auf andere Fälle angewandt werden könnten. Die Zivilrichter erarbeiteten ein Raster, in dem die Intensität der Beben, ihre Schwinggeschwindigkeit und ihre Häufigkeit berücksichtigt werden. Motto: Je schwerer und je häufiger die Erde innerhalb eines Monats bebt, desto mehr Schadensersatz muss für diesen Monat bezahlt werden. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Prozessbeobachter rechnen damit, dass allein im Saarland mehrere Hundert Betroffene entsprechende Ansprüche gegen die Grubenbetreiberin RAG geltend machen könnten.
Die Grünen im Bundestag wollen vor diesem Hintergrund nun wissen, wie sich das Urteil bundesweit für die Bergbauunternehmen auswirkt.
Dabei geht es zunächst um die Frage, wie viele Grubenbeben es seit dem Jahr 2005 in den verschiedene Abbaugebieten bei den verschiedenen Unternehmen gegeben hat, die in ihrer Stärke denen des Klägers aus dem Saarland entsprechen (Beben der Stärke 1,9 bis 3,7 auf der Richterskala). Daraus sollen die Zahl möglicher Betroffener bundesweit sowie die Höhe ihrer möglichen Regressforderungen berechnet werden. Und es soll geklärt werden, ob und wie sich dies auf die Bergbauunternehmen sowie die von Bund und Ländern zu leistenden Kohlebeihilfen auswirkt.
Die Grünen interessieren sich auch dafür, wie die Bundesregierung mit den Betroffenen umgeht. Sie fragen, was die Bürger tun müssen, um eventuelle Ansprüche geltend zu machen. Darüber hinaus wollen sie wissen, ob die Betroffenen von den Bergwerksbetreibern oder den Bergbehörden informiert werden. Falls eine solche Information der Betroffenen nicht geplant ist, wollen die Grünen wissen, warum nicht.




































Die Saarbrücker Zeitung ist die führende Tageszeitung im Saarland mit elf Lokal- ausgaben. Die SZ ist heute ein modernes Multimediahaus mit Tageszeitung, iPad-Ausgabe und erfolgreichen Web-Auftritten.
Der Pfälzische Merkur, gegründet 1713, erscheint in der Westpfalz und im Saar- pfalz-Kreis. Er ist eine der ältesten Tageszeitungen Deutschlands. Herausgeber: Zweibrücker Druckerei und Verlagsgesellschaft mbH.
Die Tageszeitung Trierischer Volks- freund erscheint in Trier, Eifel, Hunsrück und an der Mosel. Ergänzt wird das Printangebot durch Apps, das Online-Angebot, Dienstleistungen in Logistik, Kommunikation und Werbung.
Die Lausitzer Rundschau ist das führende Medienhaus der Lausitz, dessen Medien der Marktplatz sind für Meinungen und Informationen in der Region. Herausgeber: LR Medienverlag und Druckerei GmbH.
bigFM Saarland ist der innovative Sender in der Region für eine junge Hörerschaft. Verrückte Aktionen, regionales Programm und Interaktivität mit den Hörern lassen bigFM im Saarland von Jahr zu Jahr erfolgreicher werden.
euroscript, führender Lösungsanbieter im Bereich Content-Lifecycle-Management, bietet Kunden weltweit umfassende Lösungen zur Konzeption, Entwicklung und Unterstützung von Content-Management-Prozessen.
TeleMedia, der Telefonbuchverlag der Saarbrücker Zeitung, gibt seit mitt- lerweile 15 Jahren in den Verbreitungs- gebieten Saarland, Westpfalz, Mosel-Eifel-Hunsrück und Brandenburg über 50 Telefonbücher heraus.
Als größter regionaler Briefdienstleister beliefert saarriva mehr als 700.000 Haushalte in der Region Saar-Mosel. Die Kooperation mit Partnern ermöglicht den nationalen und internationalen Brief- und Paketversand.
Neben der Logistik der SZ erstreckt sich die Tätigkeit der RPV Logistik auf die Dienstleistungen eines modernen Druckzentrums, Versand- und Objekt- steuerung für SZ-eigene und fremde Verlagsobjekte.
Die circ IT ist ein auf IT-Dienstleistungen für Medien spezialisiertes Unternehmen mit Hauptsitz in Düsseldorf und bedient die Bereiche Media, Online, ERP, Infrastruktur, Desktop Services sowie Professional Services.
Die Berliner Medien Service GmbH (BMS) ist eine Tochterfirma der Saarbrücker Zeitung und besteht aus dem Berliner Büro und dem News-Pool. Das Berliner Büro versorgt zahlreiche Regionalzeitungen in Deutschland und Luxemburg mit hochwertiger Parlamentsberichterstattung aus Berlin. Der News-Pool bietet den angeschlossenen Zeitungen Texte, Fotos und Info-Grafiken zu den Themen Auto, Reisen, Computer, Hochschule, Jugend, Haus und Garten, Medizin oder Fitness.
Die Saarländische Wochenblatt Verlagsgesellschaft mbH, kurz SWV genannt, ist mit 15 Wochenspiegel-Titeln im Saarland vertreten.Der SVW gehört mehrheitlich zur SZ-Gruppe. Woche für Woche erhalten alle saarländischen Haushalte fei Haus wichtige Informationen aus ihrem regionalen Wochenspiegel.